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Wissenschaftliche Kommission

Wissenschaftliche Kommission im Mai 2011
Wissenschaftliche Kommission im Mai 2011
© KLS
Die Wissenschaftliche Kommission (WiKo) begutachtet die Gesuche zur Unterstützung eines Forschungsprojekts, die bei der Krebsliga Schweiz bzw. der Stiftung Krebsforschung Schweiz eingereicht werden. Dabei geht die WiKo nach genau definierten Kriterien vor. Im Zentrum steht immer die Frage, ob ein Projekt vorraussichtlich neue Erkenntnisse im Hinblick auf die Vorbeugung, die Entstehung und die Behandlung von Krebs bringen wird.

Die Mitglieder
Die Mitglieder der WiKo sind Experten aus Krebsforschung und Medizin. Alle verfügen über einen hervorragenden Leistungsausweis. Sie vertreten die folgenden Forschungsbereiche:
  • Grundlagenforschung (4 Mitglieder)
  • patientenorientierte klinische Krebsforschung (2)
  • laborbezogene klinische Krebsforschung (2)
  • Epidemiologie und Krebsprävention (2)
  • psychosoziale und anderweitige Krebsforschung (Public Health Research) (2)
  • kollaborative Krebsforschung (2)
Die Amtsdauer der WiKo-Mitglieder beträgt drei Jahre. Eine zweimalige Wiederwahl ist möglich.
Grobablauf der Gesuchsevaluation
Die WiKo trifft sich zweimal jährlich. Jedes Gesuch wird durch zwei Mitglieder beurteilt. Zur Begutachtung werden zusätzlich externe, internationale Fachexperten beigezogen. Nach eingehender Diskussion in der WiKo werden die zu unterstützenden Gesuche in der Reihenfolge ihrer Priorität dem Vorstand der Krebsliga Schweiz bzw. dem Stiftungsrat von Krebsforschung Schweiz unterbreitet.

Anschliessend entscheidet der Vorstand bzw. Stiftungsrat über die Vorschläge der WiKo. In den meisten Fällen folgt er den Empfehlungen der Kommission. Es können nie alle vorgeschlagenen Projekte unterstützt werden. Wenn der Vorstand bzw. Stiftungsrat mit dem Vorschlag der WiKo nicht einverstanden ist, geht das Gesuch für eine zweite Evaluation in die Kommission zurück.