Preisverleihung 2011
Seltene Tumorkrankheiten und Kinderkrebs sind das Thema des diesjährigen SWISS BRIDGE AWARD. Folgende drei Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler teilen sich die Preissumme von 500 000 Franken für ihre hervorragenden Arbeiten im Bereich der onkologischen Grundlagenforschung: Professor Jürg Schwaller vom Universitätsspital Basel, Professor Shai Izraeli von Sheba Medical Center in Israel und Professor Monika Hegi vom Universitätsspital Lausanne. Die Preisverleihung findet heute am 26. Oktober 2011 in Zürich statt
Seit 2000 vergibt die Stiftung SWISS BRIDGE jährlich den mit 500 000 Franken dotierten gleichnamigen Forschungspreis. Geehrt werden drei Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für ihre herausragenden Arbeiten zur Erforschung und Bekämpfung von Krebs. Bereits zum zwölften Mal überreicht der Präsident des wissenschaftlichen Komitees, Prof. Dr. med. Gordon McVie vom Europäischen Institut für Onkologie in Mailand, heute in Zürich den SWISS BRIDGE AWARD.
Drei Preisträger aus der Schweiz und Israel
Das Preisgeld ermöglicht es prämierten Forschenden, ihre vorgeschlagenen Ideen in die Realität umzusetzen. Die Preissumme wird folgendermassen aufgeteilt:
- Prof. Dr. med. Jürg Schwaller vom Departement für Biomedizin des Universitätsspitals Basel: 175 000 Franken;
- Prof. Dr. med. Shai Izraeli vom Departement für pädiatrische Hämato-Onkologie und dem Zentrum für Krebsforschung am Sheba Medical Center in Israel: 150 000 Franken;
- Prof. Dr. sc. nat. Monika Hegi, Leiterin des Labors für Tumor-Biologie und -Genetik, von der Abteilung für Neurochirurgie des Universitätsspitals Lausanne (CHUV): 175 000 Franken.
Forschung zu seltenen Tumorkrankheiten und Kinderkrebs
Insgesamt wurden 30 Projektskizzen von Forscherinnen und Forschern, die an akademischen Institutionen und Krebsforschungsinstituten in Europa arbeiten, eingereicht. Thematisch konzentrierte sich die diesjährige Ausschreibung auf seltene Tumorkrankheiten und die pädiatrische Krebsforschung. Als seltenen gelten jene Tumorerkrankungen, die weniger als eine von 100 000 Personen betreffen.
Ein wissenschaftliches Komitee bestehend aus internationalen Expertinnen und Experten begutachtete die Projektskizzen und wählte davon sechs Gesuchssteller aus, die eine ausführliche Projektstudie ausarbeiten durften. Von diesen sechs Forschungsarbeiten wurden anschliessend die drei oben genannten Gewinner auserkoren. Die operative Federführung für Ausschreibung und Gesuchsevaluation oblag erneut dem Wissenschaftlichen Sekretariat der Krebsliga Schweiz.
Weitere Informationen zu den
Forschungsprojekten der Preisträgerinnen und Preisträger 2011.
SWISS BRIDGE geht zurück auf die Initiative des ehemaligen Geschäftsleiters und heutigen Mitglieds des Stiftungsrats Thomas Hoepli. Zweck der Stiftung, die im Jahr 1997 mit Unterstützung der Krebsliga Schweiz gegründet wurde, ist es, qualitativ hochstehende in- und ausländische Forschungsprojekte im Kampf gegen Krebs durch private Donatoren und Stiftungen finanziell zu unterstützen. Im Rahmen der Verleihungen des SWISS BRIDGE AWARD wurden bisher insgesamt 6,85 Millionen Franken an Preis-geldern für Projekte von Forscherinnen und Forschern aus Belgien, England, Frankreich, Israel, Italien, Norwegen, Schweden, Spanien und der Schweiz vergeben.
Weitere Informationen zur
Stiftung SWISS BRIDGE (auf Englisch).
Frühere Preisträgerinnen und Preisträger
Preisträger 2010
Award winners 2010 (auf Enlisch)
Preisträger 2009
Award winners 2009 (auf Enlisch)
Preisträger 2008
Award winners 2007 (auf Englisch)
Preisträger 2006
Link:
Information on the
award winners 2011 and their research projects in Englisch.