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Nationales Rauchstopp-Programm

Menschen sollen dazu bewegt werden, mit dem Rauchen aufzuhören. Wie eine Untersuchung britischer Mediziner über einen Zeitraum von fünfzig Jahren zeigt, ist dies ist die effizienteste Massnahme, um die durch das Rauchen verursachte Sterblichkeit zu senken.
Aufhören lohnt sich in jedem Fall
Aufhören lohnt sich in jedem Fall
© KLS
Um diesem Ziel näher zu kommen, wurde das Nationale Rauchstopp-Programm lanciert. Die Trägerschaft bilden die Krebsliga Schweiz, die Schweizerische Herzstiftung und die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz. Finanziell unterstützt wird das Programm vom Tabakpräventionsfonds des Bundes.

Hohe Sterberate infolge Tabakkonsum

Mehr als 9000 Personen sterben in der Schweiz jährlich an den Folgen des Tabakkonsums. 45% dieser Todesfälle werden durch tabakbedingte Herz-Kreislauf-Krankheiten verursacht, 25% durch Lungenkrebs, 18% durch Erkrankungen der Atemwege und 12% durch andere Krebsarten.

Höhere Erfolgsquote nach Beratung

Bei spontanen Ausstiegsversuchen liegt die Erfolgsrate zwischen 0.5 bis 3%. Bereits eine kurze Entwöhnungsberatung durch einen Arzt führt zu Abstinenzraten von 5 bis 10 Prozent. Werden neben Kurzinterventionen noch nikotinhaltige Medikamente verschrieben, ergeben sich Abstinenzraten von bis zu 30%.

Gesundheitsfachleute gefragt

Diese Zahlen zeigen, dass beim Rauchstopp Fachleute aus den Gesundheitsberufen und den entsprechenden Fach- und Berufsorganisationen gefragt sind. Diese Fachleute sollen verstärkt zur Rauchstopp-Beratung motiviert werden und vermehrt die nötige Qualifikation erwerben.

Das Nationale Rauchstopp-Programm umfasst folgende Punkte: