Patientenkoalition für die Schweiz
Gründungsplattform der Patienten-Koalition in Bern
© KLS
Die Stimme der Krebsbetroffenen und ihrer Angehörigen
In der Zusammenarbeit zwischen Ärztinnen, Pflegenden und Patienten ist die Mitsprache der Betroffenen zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Auf gesundheitspolitischer Ebene ist es in der Schweiz bis dahin noch ein weiter Weg. Doch wichtige Schritte wurden in jüngster Zeit auch hier getan.
Mehr Mitsprache für Patientinnen und Patienten
Eine institutionalisierte Möglichkeit zur Mitsprache für Patienten – die sogenannte «delegierte Mitbestimmung» – wurde von Gesundheits- und Patientenorganisationen seit längerem gefordert – bisher leider erfolglos. Die Krebsliga Schweiz machte die Mitsprache für Patientinnen und Patienten im Jahr 2010 erneut zum Thema.
Gesundheitspolitische Resolution
Patientinnen und Patienten sind die Experten ihrer Krankheit. Am 29. Mai 2010 lud die Krebsliga zur Gründungsplattform in den Kursaal Bern. 60 Erstunterzeichnende bekundeten dort den Willen zur Bildung einer nationalen Patientenkoalition, verabschiedeten eine gemeinsame
Resolution zuhanden der politischen Entscheidungsträger und beauftragten eine
Pilotgruppe, die Grundlagen für eine Vereinsgründung zu erarbeiten.
Die Vereinsgründung – Ein Meilenstein
Die Krebsliga Schweiz hat die Arbeit der Pilotgruppe begleitet. Am 10. September 2011 wurde im Berner Kornhausforum der
Verein «Patientenkoalition Schweiz» gegründet. Er wird die Interessen von Krebsbetroffenen und Angehörigen bündeln und koordiniert bei den Meinungsmachern und Entscheidungsträgern im Gesundheitswesen einbringen.