Dioxine
Als Dioxine werden rund 200 verschiedene chemische Verbindungen bezeichnet, die unterschiedlich giftig sind. Eine davon gilt als krebserzeugend.
Dioxine entstehen bei Verbrennungsprozessen
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Dioxine werden über die Nahrung aufgenommen und im Fettgewebe gespeichert. Akute Vergiftungen treten erst bei relativ hohen Mengen auf. Die Gefahr besteht darin, dass sich Dioxine nur sehr langsam abbauen und allenfalls zu chronischen Erkrankungen führen können.
Wie gelangen Dioxine in Lebensmittel?
Dioxine entstehen in kleinsten Mengen bei Verbrennungsprozessen und sind auf der ganzen Welt verbreitet. Sie reichern sich am Boden an und sind sehr langlebig. Landwirtschaftliche Nutztiere nehmen die Dioxine vor allem mit Bodenpartikeln auf.
Diese reichern sich im Fettgewebe der Tiere an. Fleisch, Fisch, Eier und Milch weisen deshalb höhere Gehalte als pflanzliche Lebensmittel auf.
Welche Auswirkungen haben Dioxine auf die Gesundheit?
Eine akute Vergiftung mit Dioxinen ist beim Menschen bei Mengen ab ca. 1 mg zu erwarten. Dabei können entzündliche Hautveränderungen auftreten. Als chronische Wirkungen wurden in Tierversuchen auch Störungen der Fortpflanzung, des Immunsystems, des Nervensystems und des Hormonhaushalts beobachtet. Das als «Sevesogift» bekannte Dioxin gilt als krebserzeugend. Andere Dioxine stehen ebenfalls unter diesem Verdacht.