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Was ist Krebs

Krebs ist ein Sammelbegriff für verschiedene Krankheiten mit gemeinsamen Merkmalen:

Schwarzer Hautkrebs (malignes Melanom)
© KLS
  • Ursprünglich normale Gewebezellen vermehren sich unkontrolliert – sie werden zu Krebszellen.
  • Krebszellen wachsen in gesundes Gewebe ein und schädigen es.
  • Krebszellen können sich von ihrem Entstehungsort lösen und an anderen Stellen im Körper Ableger bilden (Metastasen).

Bei den meisten Krebsarten bilden die Krebszellen eine Geschwulst. Bei anderen Krebskrankheiten breiten sie sich über die Blut- oder Lymphbahnen im ganzen Körper aus.
Andere Bezeichnungen für Krebs sind Neoplasie, bösartiger / maligner Tumor, Karzinom oder Malignom.

Wann entsteht Krebs?
Krebszellen entstehen, wenn sich bestimmte Gene so verändern, dass sich die Zellen unkontrolliert vermehren. Warum eine normale Zelle plötzlich zur Krebszelle wird, lässt sich meistens nicht feststellen. Es gibt aber Faktoren, die das Risiko für die Entstehung von Krebs erhöhen. Dazu gehören Tabakrauch, giftige Chemikalien, die UV-Strahlung des Sonnenlichts oder Alkohol. Auch eine unausgewogene Ernährung, Übergewicht und Bewegungsmangel können das Risiko für einzelne Krebsarten erhöhen.
Etwa 5-10% der Krebsfälle sind auf erbliche Veranlagung zurückzuführen. Die meisten Krebserkrankungen kommen bei älteren Menschen häufiger vor.

Warum macht Krebs krank?
Eine Krebsgeschwulst schädigt oder zerstört das Organ, aus dem sie entstanden ist. Das führt zu Beschwerden, zum Beispiel zu Schmerzen. Krebs, der sich im Körper ausbreitet und Metastasen bildet, schädigt mit der Zeit lebenswichtige Strukturen und Funktionen. Der betroffene Mensch wird krank und kann sterben.