Home
Kontakt | Medien | FR | IT |Weitere Sprachen suchen

Anerkennungspreis

Mit dem 2004 neu geschaffenen Anerkennungspreis werden Personen oder Organisationen ausgezeichnet, die sich für die Verbesserung der Situation von Patientinnen und Patienten einsetzen. Insbesondere werden innovative Projekte oder Erfindungen preisgekrönt, die Krebskranken eine Hilfe sind.
Vincent Griesser
Vincent Griesser
© KLS
PROSCA, der Verein zur Unterstützung von Menschen, die von Prostatakrebs betroffen sind, wurde mit dem mit 5000 Franken dotierten Anerkennungspreis 2011 gewürdigt für ihre Aktivitäten zur Unterstützung und Information von Betroffenen.

Der Verein PROSCA wurde im Januar 2003 gegründet – zu einer Zeit, in der es in der Schweiz noch keine Patientenorganisation für Prostatakrebsbetroffene gab. Seit diesen Pionierzeiten setzt sich PROSCA ein für Männer mit Prostatakrebs und ihren Angehörigen mit dem Ziel, ihre Lebensqualität zu verbessern. Im Vordergrund steht dabei die psychosoziale Unterstützung. Die Vereinigung fördert  beispielsweise den Austausch von betroffenen Personen mit anderen Menschen, die früher von diesem Schicksal heimgesucht wurden und gelernt haben, mit der Krankheit zu leben. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Aufarbeitung von hilfreichen und unabhängigen Informationen, welche die Autonomie der Betroffenen stärken. Dazu gehört auch die Verbesserung des Dialogs zwischen Ärzten und Patienten. Die Interessen von Patienten, ihren Angehörigen und Familien stehen dabei stets im Zentrum des Engagements der Westschweizer Patientenvereinigung. PROSCA ist seit 2009 Mitglied von Europa Uomo, einer europäischen Koalition von Organisationen, die sich gegen Prostatakrebs engagieren.

«Diese Auszeichnung ist eine Ermutigung für die Vereinigung PROSCA, ihr Engagement zu Gunsten von Menschen, die von Prostatakrebs betroffen sind, weiterzuführen, sie zu unterstützen sowie ihnen zuverlässige und verständliche Informationen zur Verfügung zu stellen. Als engagierte Partnerin im Kampf gegen Prostatakrebs sind wir motiviert, unsere Kampagnen für eine sinnvolle Früherkennung der Krankheit fortzusetzen. Wir werden uns weiterhin für wirksame Therapien einsetzen, dank denen die Lebensqualität und die Autonomie der Patienten verbessert werden kann. Ein weiteres vorrangiges Ziel von PROSCA ist die Vermeidung von Beeinträchtigungen durch Krankheit und Behandlung. Dieser Preis hilft uns, weiter für die Schaffung von Kompetenzzentren für die interdisziplinäre Behandlung von Prostatakrebs zu kämpfen. Die Anerkennung unserer Arbeit durch die Krebsliga Schweiz bestärkt uns in unseren Support- und Informationsaktivitäten innerhalb des Netzwerks – denn: gemeinsam sind wir stark.»
Dr. med. Vincent Griesser, Präsident des Vereins PROSCA, Genf

Weitere Informationen:
PROSCA – L'Association de soutien aux personnes touchées par le cancer de la prostate

Zum Herunterladen
Preisverleihungen 2011 der Krebsliga Schweiz 15.09.2011 Medienmitteilung
pdf, 131 KB
Hubert Rolle, Thérèse Rolle Foto
jpg, 949 KB
Hubert Rolle, Jakob Passweg Foto
jpg, 980 KB
Anerkennungspreis Preisträgerinnen und Preisträger seit 2004 pdf, 67 KB

Frühere Preisträgerinnen und Preisträger
2010
KOSCH, die Dachorganisation der regionalen Kontaktstellen für Selbsthilfegruppen in der Schweiz, vertreten durch KOSCH-Präsident und alt Nationalrat Dr. rer. pol. Remo Gysin, für ihre konsequente Förderung von schweizerischen Selbsthilfegruppen.

2009

«palliative ch», die Schweizerische Gesellschaft für Palliative Medizin, Pflege und Begleitung, vertreten durch Co-Präsident Dr. med. Roland Kunz, ihr jahrzehntelanges Engagement, um die Situation von unheilbar Krebskranken zu verbessern.

Theatergruppe Knotenpunkt für ihr interaktives Theaterstück «Alles Liebe – wenn plötzlich alles anders ist», das auf innovative Weise hilft, die Kommunikation mit Krebskranken zu verbessern.

2008
Ted Scapa, Künstler, für seine Kreativität zur Verbesserung der Situation von krebskranken Kindern, die er der Krebsliga seit Jahren kostenlos zur Verfügung stellt. Zu seinen Kreationen zählen der kleine Clown «Scapi» oder der kuschelige Teddybär «TRIO TED».


up