krebsliga_aargaukrebsliga_baselkrebsliga_bern_dekrebsliga_bern_frkrebsliga_freiburg_dekrebsliga_freiburg_frkrebsliga_genfkrebsliga_glaruskrebsliga_graubuendenkrebsliga_jurakrebsliga_liechtensteinkrebsliga_neuenburgkrebsliga_ostschweizkrebsliga_schaffhausenkrebsliga_schweiz_dekrebsliga_schweiz_fr_einzeiligkrebsliga_schweiz_frkrebsliga_schweiz_itkrebsliga_solothurnkrebsliga_stgallen_appenzellkrebsliga_tessinkrebsliga_thurgaukrebsliga_waadtkrebsliga_wallis_dekrebsliga_wallis_frkrebsliga_zentralschweizkrebsliga_zuerichkrebsliga_zug
KrebsligaBeratung & UnterstützungInfomaterialBroschürenFür Kinder und JugendlicheKinder einbeziehenFür Kinder und Jugendliche

Kinder einbeziehen

Es ist wichtig, dass Kinder jeden Alters begreifen, was mit ihrer Mutter oder ihrem Vater geschieht. Entsprechende Gespräche tragen entscheidend dazu bei, wie gut die Kinder mit der Situation umgehen können.

Jedes Kind ist anders. Aber alle reagieren auf ähnliche Weise.

Kleinere Kinder

  • spüren, wenn etwas ihre Mutter oder ihren Vater belastet. 
    Unwissen darüber verunsichert sie. 
  • begreifen aus eigener Erfahrung, was Kranksein heisst; 
  • fühlen sich schuldig; 
  • glauben, sie seien dafür verantwortlich, dass die Mutter oder der Vater wieder gesund wird; 
  • nehmen Erklärungen wörtlich; 
  • haben Angst, selbst krank zu werden. 

Worauf Sie achten sollten:

  • Erklären Sie Ihrem Kind in einfachen, klaren Worten, dass Sie krank sind und deswegen oft zum Arzt müssen.
  • Betonen Sie, dass das Kind keine Schuld trifft.
  • Heben Sie hervor, dass Sie das Kind weiterhin lieben – auch wenn Sie manchmal weniger Zeit haben und die Nerven hie und da blank liegen.
  • Erklären Sie, was die Krankheit für den Alltag bedeutet: 
  • Sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber, wer kocht, wer es vom Kindergarten abholt, etc.
  • Nehmen Sie sich viel Zeit für die Fragen Ihres Kindes, auch wenn diese erst später auftauchen.

Teenager

  • entwickeln ein Verständnis ähnlich jenem von Erwachsenen;
  • sind in der Lage, eigene Wege zu finden, um mit der Situation fertig zu werden;
  • überschätzen sich gern und werden gern überschätzt;
  • stecken im schwierigen Prozess der Ablösung, der durch die Krankheit zusätzlich erschwert wird;
  • fühlen sich unbewusst schuldig;
  • haben Angst, selbst krank zu werden (besonders Töchter von Brustkrebspatientinnen). 

Worauf Sie achten sollten:

  • Sie müssen nicht alles, was Sie wissen, sofort Ihrem Kind mitteilen. Aber alles, was Sie ihm sagen, muss wahr sein.
  • Sagen Sie, wenn Sie etwas nicht wissen.
  • Unterdrücken Sie keine Gefühle. Signalisieren Sie dem Kind, dass auch es traurig oder wütend sein darf.
  • Beobachten Sie die Reaktionen Ihrer Kinder. Fragen Sie nach. Kinder trauen sich oft nicht, Fragen zu stellen. Sie fürchten sich, ihre Eltern zu stark zu belasten.
  • Scheuen Sie sich nicht, professionellen Rat einzuholen.

Ein Elternteil hat Krebs: Wie geht es weiter? 

FAMOCA ist eine im Internet zugängliche Unterstützung für Familien
www.famoca.ch