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Für Jugendliche

Du möchtest dich über Krebs informieren. Hier findest du viele Antworten auf deine Fragen und Links, die dich interessieren könnten. Klick dich durch unsere Rubriken. Gerne kannst du auch mit unseren Beraterinnen Kontakt aufnehmen.

Unsere Beraterinnen Anna, Lilian, Cornelia, Fabiola, Rita, Carine und Gabriella beantworten all deine Fragen zum Thema Krebs. Du erreichst uns auf deinem Lieblingskanal.

Wir alle wissen, dass lebende Organismen, und damit auch der Mensch, aus Zellen gebildet werden – man kann sie mit den Steinen vergleichen, aus denen ein Haus gebaut wird. Aber im Gegensatz zu Steinen sind die Zellen lebendig. Sie werden im Laufe unseres Lebens geboren, sie wachsen und sie sterben. Krebs ist eine Krankheit, die sich auf einen Prozess auswirkt, nämlich das Wachstum, das Leben und den Tod unserer Zellen. Im Video ist einfach beschrieben, was Krebs ist.

Es gibt mehr als 200 verschiedene Krebsarten. Alle Krebsarten haben folgende Merkmale:

  • Normale Körperzellen teilen sich plötzlich unkontrolliert. Sie bilden eine Gewebemasse, einen Knoten, den nennt man Tumor. Tumore können gutartig oder bösartig sein. Wird von Krebs gesprochen, ist der Tumor immer bösartig.
  • Bösartige Tumore können in umliegendes Gewebe einwachsen. Dabei zerstören und verdrängen sie gesundes Gewebe, Blutgefässe oder Nerven.
  • Krebszellen können sich manchmal vom Tumor lösen. Sie wandern durch die Lymph- und/oder Blutzellen zu einer anderen Körperstelle. Dort bilden sie Ableger. Die nennt man Metastasen.

Es gibt auch Krebskrankheiten, die keinen Tumor bilden. Leukämie ist zum Beispiel eine solche Krankheit.

Warum ein Mensch Krebs bekommt und ein anderer nicht, wissen die Ärztinnen und Ärzte in den meisten Fällen nicht. Man weiss nur, dass einige Dinge das Risiko erhöhen, an Krebs zu erkranken. Jemand, der beispielsweise raucht oder viel Alkohol trinkt, bekommt eher Krebs als jemand, der das alles nicht tut. Auch Umwelteinflüsse oder Krankheitserreger wie etwa UV-Strahlen des Sonnenlichts, Gifte oder Viren können Krebs verursachen.

Es ist aber wichtig zu wissen:

  • Krebs hat viele Ursachen, und niemand ist schuld, wenn sie oder er an Krebs erkrankt.
  • Die meisten Krebsarten werden nicht vererbt.
  • Krebs ist nicht ansteckend.
  • Es gibt viele verschiedene Krebsarten. Jede wird anders behandelt.

Es gibt immer bessere Behandlungsmethoden, und immer mehr Krebserkrankungen können geheilt werden. Geheilt ist für Ärztinnen und Ärzte jemand, der über mehrere Jahre keine Krebssymptome mehr hat. Manchmal tritt Krebs erneut auf, das wird Rückfall oder Rezidiv genannt.

Leider gibt es aber immer noch Krebskrankheiten, die unheilbar sind. Oft können Ärztinnen und Ärzte bei diesen den Krankheitsverlauf verzögern, damit die betroffenen Menschen einige Zeit oder sehr lange mit der Krankheit leben können. Ob die Krebserkrankung geheilt werden kann, hängt von vielen Faktoren ab.

Für die eigene Gesundheit kannst Du viel tun.

Ausgewogene Ernährung

In deinem Alter benötigst du mehr Energie als Erwachsene, da sich dein Körper noch in der Wachstums- und Entwicklungsphase befindet. Aus diesem Grund unterscheiden sich deine Ernährungsbedürfnisse teilweise von denen der Erwachsenen.

Bewegung und Sport

Wenn man sich bewegt bzw. Sport treibt, fühlt man sich einfach besser. Es ist gut für deine geistige und körperliche Gesundheit. Für Jugendliche wird empfohlen, sich mindestens eine Stunde pro Tag, verteilt über den gesamten Tag, bei mittlerer bis hoher Intensität körperlich zu betätigen. 

Schluss mit dem Rauchen, aufhören lohnt sich

Ruf die Rauchstopplinie an: 0848 000 181 Die Beraterinnen helfen dir gezielt beim Rauchstopp. 

Schädliche Umweltfaktoren

Jeder Mensch ist von Schadstoffen in der Umwelt betroffen. Einige dieser Umwelteinflüsse sind krebserregend, zum Beispiel Dieselruss oder Radon. Diese Stoffe sind oft nur in begrenzten Mengen vorhanden, aber sie wirken über einen längeren Zeitraum.

Stressbewältigung

Du bist gestresst und möchtest etwas tun, um dich besser zu fühlen? Du hast verschiedene Optionen, die dir in Stresssituationen helfen können.

HPV-Impfung

Infektionen mit humanen Papillomaviren (HPV oder HP-Viren) gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen. Die HPV-Impfung schützt vor einer Ansteckung mit bestimmten HP-Viren.

Sonnenschutz 

Die goldene Regel lautet: Schatten ist der beste Schutz vor der Sonne!

Einige kantonale und regionale Krebsligen bieten spezielle Ferienlager für Krebsbetroffene an. Um mehr zu erfahren, wende dich an die Liga in deinem Kantons oder in deiner Region.

Es gibt auch andere Organisationen, die entsprechende Ferienlager oder spezifische Aktivitäten anbieten. Wende dich an deine kantonale oder regionale Liga, um mehr darüber zu erfahren.

Hier findest du Filme zu Krebs:

  • Stationspiraten: gemeinsam erobern sie das Leben / Regie Michael Schaerer. Cham: Impuls Home Entertainment, 2011. (90 min.)
  • Das Schicksal ist ein mieser Verräter / dir. by Josh Boone; Musik: Katrina Schiller. [S.l.]: Twentieth Century Fox, 2014. (2 Std. 05 Min.)

Ab 12 Jahren :

  • Ein Stern namens Mama, Karen-Susan Fessel, Oetinger Taschenbuch, 2016
  • Papi wir vergessen dich nicht : Das Tagebuch der 13-jährigen Marie Herbold während Krankheit und Tod von ihrem Papi, Buch Herbold, MarieVerlag: Nord-Süd Verlag 
  • Echte Freude, Buch Zimakoff, Daniel Verlag: Berlin Verlag, 2007
  • Das Schicksal ist ein mieser Verrater – 19 Oktober 2017 von John GREEN 

Ab 16 Jahren :

  • Manchmal möchte ich mich totlachen, Schlieper, Birgit und Stahl, Nina Verlag: Mannheim, Sauerländer, 2010
  • Superhero, Bucht McCarten, Anthony Verlag: Zürich, Diogenes, 2007
  • Hauptsache du lebst : worüber man nicht reden kann, darüber muss man schreiben, Buch Wahl, Daniela Verlag: Heimsheim, Printsystem-Medienverl., 2010
  • Heute bin ich blond: das Mädchen mit den neun Perücken, Buch Sophie van der Stap Verlag: München, Droemer, 2008

Wenn eine Krebserkrankung in der Familie oder im Freundeskreis auftaucht, wird der Alltag oft auf den Kopf gestellt. Für die meisten Probleme gibt es aber eine Lösung. Um mehr zu erfahren, wende dich an die Liga deines Kantons oder deiner Region.

Hier findest du weitere Organisationen, die dich unterstützen, wenn du Sorgen hast.

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