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Krebspreis

Mit dem Krebspreis der Krebsliga Schweiz werden Persönlichkeiten gewürdigt, die sich mit herausragenden Forschungsarbeiten oder durch die engagierte Förderung wissenschaftlicher Tätigkeiten zur Prävention, Früherkennung sowie Bekämpfung von Krebs ausgezeichnet haben. Die Auszeichnung dient auch als Anerkennung für Verdienste für die Krebsliga Schweiz und ihre Ziele. Der Preis ist mit 10 000 Franken dotiert und wird in der Regel jedes Jahr verliehen.

  • Preisträger Dr. med. Walter Felix Jungi 
  • Prof. Dr. med. Jakob Passweg, Dr. med. Walter Felix Jungi, Dr. med. Hans Neuenschwander 

Walter Felix Jungi erhält den Krebspreis 2016

Der diesjährige Krebspreis geht an Dr. med. Walter Felix Jungi für seine wertvolle Unterstützung und unermüdliche Mitwirkung im komplexen und umstrittenen Gebiet der komplementärmedizinischen Methoden bei Krebs.

Dünn gesäte Studien

Wieviele Krebspatienten in der Schweiz komplementärmedizinische Leistungen in Anspruch nehmen, ist nur schätzungsweise bekannt. Demzufolge greift jeder zweite oder dritte Patient auch auf zusätzliche oder komplementäre Methoden zurück. Viele Betroffene berichten von einer Verbesserung der Lebensqualität, wenn sie ihre Chemotherapie mit einer komplementären Methode wie etwa Mistelinjektionen ergänzen. Allerdings sind klinische Studien in diesem Gebiet dünn gesät, sodass die Wirksamkeit der meisten ergänzenden Verfahren nicht wissenschaftlich erwiesen ist.

Orientierung im Wirrwarr

Das hält aber einige Verfechter dieser Methoden nicht davon ab, ungesicherte Heilungsversprechen abzugeben. Als langjähriger Präsident der Schweizerischen Studiengruppe für komplementäre und alternative Methoden bei Krebs (SKAK) hat Walter Felix Jungi der Krebsliga massgeblich geholfen, etwas Orientierung in diesem Wirrwarr zu stiften. So hat die SKAK etwa die vorhandenen Studien zur Wirksamkeit und Verträglichkeit von «Wundermitteln» wie etwa Galavit ausgewertet – und darauf gestützt zur Vorsicht geraten. Der Krebsliga ist Walter Felix Jungi auch über seine Pensionierung hinaus als kompetenter Ansprechpartner in allen Fragen rund um das Thema komplementäre und alternative Medizin erhalten geblieben. Als Dank verleiht sie ihm den diesjährigen Krebspreis.