krebsliga_aargaukrebsliga_baselkrebsliga_bernkrebsliga_bern_dekrebsliga_bern_frkrebsliga_freiburgkrebsliga_freiburg_dekrebsliga_freiburg_frkrebsliga_genfkrebsliga_glaruskrebsliga_graubuendenkrebsliga_jurakrebsliga_liechtensteinkrebsliga_neuenburgkrebsliga_ostschweizkrebsliga_schaffhausenkrebsliga_schweiz_dekrebsliga_schweiz_fr_einzeiligkrebsliga_schweiz_frkrebsliga_schweiz_itkrebsliga_solothurnkrebsliga_stgallen_appenzellkrebsliga_tessinkrebsliga_thurgaukrebsliga_waadtkrebsliga_wallis_dekrebsliga_wallis_frkrebsliga_zentralschweizkrebsliga_zuerichkrebsliga_zug
Jahresbericht Krebsliga Schweiz 2018

Krebsliga Freiburg

«So lange wie möglich zu Hause bleiben können…»

Wenn sich herausstellt, dass die Krankheit nicht mehr heilbar ist, steht die Erhaltung der bestmöglichen Lebensqualität bis zum Lebensende im Mittelpunkt aller Anstrengungen des Mobilen Palliative Care Teams Voltigo (EMSP Voltigo) der Krebsliga Freiburg.

Der Wunsch, möglichst lange zu Hause zu bleiben, wird in der Praxis durch zahlreiche Faktoren erschwert. Der Verlauf der Krankheit ist unvorhersehbar: Symp­tome, die sich nicht steuern lassen, das ständige Gefühl der Unsicherheit oder auch die Erschöpfung von Angehörigen können den ursprünglichen Plan trotz bester Vorsätze jederzeit durchkreuzen.

Es ist Teil unseres Arbeitsalltags, dass wir uns diesen Herausforderungen stellen. So begrenzen wir das Risiko des Scheiterns und dessen Folgen sowie schlimmstenfalls des unerwünschten Krankenhausaufenthalts.

Wir stellen fest, wie leicht das Leben ins Wanken gerät. Denn manchmal sind es gerade die kleinen Details, die zu einer erhöhten Belastung führen: Verwaltungszwänge zur Durchsetzung von Leistungsansprüchen, eine Abwälzung der finanziellen Belastungen auf die Patienten und ihre Angehörigen oder der Mangel an externen Hilfen, die den Angehörigen eine Erholungspause beziehungsweise eine finan­zielle Entlastung bieten könnten. Auch ergeben sich Schwierigkeiten beim Zugang zu Hilfsmitteln, wie beispielsweise elektrisch verstellbaren Betten,

Matratzen, die die negativen Folgen von längerem Liegen reduzieren, oder sonstigen Sitzerhöhungen.

In enger Zusammenarbeit mit den Sozialarbeiterinnen der Krebsliga Freiburg machen wir auf diese Umstände aufmerksam und setzen uns ein für einen erleichterten Zugang zu Leistungen.

Darüber hinaus sind Organisationen, die Möglichkeiten zur Erholung bieten, ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Betreuung einer Person am Lebensende.

Wir arbeiten eng mit Lieferanten von Vereinen zusammen, die uns Hilfsmittel bereitstellen. So können wir für Betroffene langfristig eine angemessene Ausrüstung sicherstellen. Unter bestimmten Bedingungen und in Notfällen können einzelne Hilfsmittel für einen begrenzten Zeitraum ausgeliehen werden.

Die Minimierung dieser alltäglichen Hindernisse ist Voraussetzung dafür, dass der Verbleib im eigenen Zuhause bis zum Schluss eine echte Alternative bleibt.

Corinne Uginet, Geschäftsführerin