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Jahresbericht Krebsliga Schweiz 2018

Krebsliga Graubünden

Ein Jahr voller Überraschungen

Eine mehr als beeindruckende Anzahl von Besucherinnen und Besuchern des öffentlichen Teils der diesjährigen Mitgliederversammlung, die Inbetriebnahme des insgesamt siebten Beratungsstandortes der Krebsliga Graubünden und das MATRIX-Kopftuchprojekt waren drei der vielen Highlights des Jahres 2018. 

Die Mitgliederversammlung ist ein wichtiger Termin in der Jahresagenda, und es ist immer eine grosse Herausforderung, Datum, Standort und Inhalt so zu wählen, dass sich viele Mitglieder angesprochen fühlen. Aus unserer Sicht ist es in beide Richtungen wertvoll, den Dialog zu führen und sich ein Bild von den strategisch und operativ Mitwirkenden sowie den Dienstleistungen zu machen. Neben den offiziellen Traktanden wird auch immer ein öffentliches Rahmenprogramm angeboten und selten liegt die Teilnehmerzahl über hundert. In diesem Jahr aber wollten so viele Besucherinnen und Besucher «die wichtigen Dinge regeln» und mehr zu Vorsorgeauftrag, Patientenverfügung und Testament erfahren, dass der Saal mit fast 250 Gästen an seine Kapazitätsgrenze kam.

Ebenfalls erfolgreich konnten wir den Ruf des Ospedale San Sisto in Poschiavo bedienen. Auf Anfrage der Spitalleitung beraten wir seit Anfang 2018 auch regelmässig im Puschlav. Unsere psychoonkologische Beraterin begleitet den Onkologen des Kantonsspitals Graubünden bei den monatlichen Konsiliardiensten und berät vor Ort in

italienischer Sprache.

Ein weiteres neues Angebot ist die unentgeltliche Abgabe von exklusiven Kopftüchern an unsere Klientinnen. Aufgrund der Teilnahme unseres Vorstandsmitgliedes Martin Vincenz an

einem Spendenlauf in Chur und dank der Unterstützung der Churer Designerin Fabia Zindel, Gründerin der Marke MATRIX®, konnten wir eine «Limited Edition» stylischer Kopftücher in Auftrag geben. Ergänzt mit Informationsmaterial werden diese in einer schlichten Verpackung im Rahmen von Beratungsgesprächen an unseren Standorten im Kanton ausgehändigt und helfen den Betroffenen, die nach aussen hin sichtbaren Nebenwirkungen einer Krebstherapie zu überbrücken.

Christoph Kurze, Geschäftsführer