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Jahresbericht Krebsliga Schweiz 2018

Krebsliga Zürich

Dank neuen Partnerschaften noch näher bei den Menschen

Wer im Kanton Zürich von Krebs betroffen ist, kann sich darauf verlassen, bei der Krebsliga Zürich umfassende sowie vielfältige Unterstützung zu erhalten. Um diesem Versprechen gerecht zu werden, suchten wir auch 2018 neue Partnerschaften und erweiterten unser Angebot.

Wenn Kinderlachen die Geschäftsräume erfüllt, ist es Zeit für unseren Kindernachmittag. Letztjährig als Pilotprojekt auf den Weg gebracht, erfreut sich das kostenlose Entlastungsangebot für 6- bis 12-Jährige aus krebsbetroffenen Familien heute zunehmender Beliebtheit. Kein Wunder, denn Psychotherapeutin Michèle Widler hat ein feines Gespür für die Bedürfnisse ihrer jungen Schützlinge, und Bewegungsschauspieler Roberto Chiriatti gelingt es, die Kinder mit viel Humor auf eine spezielle Entdeckungsreise mitzunehmen. Es waren nicht zuletzt die positiven Rückmeldungen betroffener Eltern, aber auch seitens von Fachpersonen aus dem Universitätsspital und dem Kinderspital Zürich, die uns 2018 dazu veranlassten, das Projekt nach der Probephase weiterzuführen und über die Kantonsgrenzen hinaus auszubauen.

Auch das zweite Angebot, das wir 2018 neu auf den Weg bringen durften, traf das Bedürfnis krebsbetroffener Menschen: Schon wenige Wochen nach Lancierung nahmen die Anfragen zu. Seit Herbst bieten wir in Zusammenarbeit mit Palliative zh+sh die Patientenverfügung «plus» an. Sie richtet sich an Patienten und gesunde Personen, die vorausschauend für den Fall der eigenen Urteilsunfähigkeit vorsorgen möchten. Um dieses Angebot offerieren zu können, haben unsere Beratenden eine spezifische Weiterbildung absolviert. Denn das Erstellen einer Patien­tenverfügung «plus» setzt voraus, dass zertifizierte Fachpersonen mit den Ratsuchenden intensiv über deren Einstellungen zum Leben, zu schweren Krankheiten und zu Befürchtungen hinsichtlich medizinischer Behandlungen sprechen und zwar spezifisch auf verschiedene Krankheitssituationen bezogen. 2019 sind wir so weit, dieses Angebot nicht nur in Zürich, sondern auch in Winterthur anzubieten.

All dies sowie der Ausbau unserer Kooperationen mit Onkozentren und Spitälern ermöglicht es uns, unsere Leistungen an immer mehr Orten im Kanton und damit möglichst nahe bei den betroffenen Menschen anzubieten. Eine schöne Entwicklung.

Cordula Sanwald, Leitung Kommunikation