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Jahresbericht Krebsliga Schweiz 2018

Thurgauische Krebsliga

Der Zeitaufwand und die Komplexität der Fälle nehmen zu

Mehr Menschlichkeit

Die Thurgauische Krebsliga berät und unterstützt jährlich rund 2000 krebsbetroffene Menschen und deren Angehörige vor, während und nach einer Erkrankung. Seit geraumer Zeit stellen wir eine erhöhte Komplexität der einzelnen Schicksale fest. Einerseits liegt die Ursache in der sozialen Verschlechterung der Gesamtsituation aufgrund der Erkrankung (Arbeitsplatzverlust, Trennung etc.), andererseits spüren wir eine verstärkte «Dienst-nach-Vorschrift-Mentalität» bei Ämtern und Behörden, welche bei der Zusammenarbeit oft am längeren Hebel sitzen. Unsere Beratenden sehen sich verstärkt als Fürsprecherinnen unserer Klienten mit rechtlichem, sozialversicherungstechnischem sowie Case-Management-Wissen. Mit immer mehr involvierten Stellen – in manchen Fällen vom Sozialdienst der Gemeinde über die Krankenkasse bis zur KESB – sollen zeitnahe und dem Einzelschicksal gerechte Lösungen gefunden werden.

Ein erfreuliches Beispiel ist in dieser Hinsicht der Sozialdienst des Kinderspitals St. Gallen. Aufgrund einer mangelnden Kinderonkologie im Kanton Thurgau fördern und unterstützen wir die Arbeit dieses Dienstes mit 1500 Franken pro erkranktes Kind und Jahr. Bis Ende Dezember 2018 unterstützte die Thurgauische Krebsliga 18 Kinder; die Zahl hat sich in den letzten Jahren leider kontinuierlich erhöht. Die gemeinsame

Arbeit im Sinne der Familie mit dem krebsbetroffenen Kind ist jederzeit vorbildlich. Die Thurgauische Krebs­liga wünscht sich noch mehr von dieser Menschlichkeit bei der Zusammenarbeit mit externen Stellen

Cornelia Herzog-Helg, Geschäftsleiterin