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Volksinitiative «Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung»

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Rauchen schädigt die Gesundheit, verursacht schwere Krankheiten und belastet die Gesellschaft mit hohen Folgekosten. Die grosse Mehrheit der Rauchenden beginnt im jugendlichen Alter mit dem Konsum. Die Werbung spielt dabei eine zentrale Rolle. Mit unserer Volksinitiative wollen wir erreichen, dass Kinder und Jugendlichen sich gesund entwickeln können. Unter 18 Jahren soll niemand Zugang zu Tabak haben – entsprechend darf diese Altersgruppe auch nicht durch Werbemassnahmen zum Rauchen animiert werden.

Die Eidgenössische Volksinitiative «Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung» will deshalb Werbemassnahmen für Tabakprodukte verbieten, welche Kinder und Jugendliche erreichen können.

Am 12. September 2019 wurden 113'500 beglaubigte Unterschriften der Bundeskanzlei in Bern übergeben. Bundesrat und Parlament sind nun gefordert.
> Unterschriften eingereicht

 

Wirksame Prävention setzt in der Jugend an

Obwohl die schädlichen Auswirkungen von Tabak auf die eigene Gesundheit und diejenige anderer (durch Passivrauchen) wissenschaftlich klar nachgewiesen sind, werden sie von einem Teil der Bevölkerung und Entscheidungstragenden immer noch unterschätzt. Es gibt keine unschädliche Form des Tabakkonsums. Raucherinnen und Raucher haben ein erwiesenermassen höheres Risiko, an Herz-Kreislauf, Atemwegen oder Krebs zu erkranken.

Da die meisten krebserregenden Stoffe beim Verbrennungsprozess entstehen, besteht beim Rauchen eindeutig das grösste Krebsrisiko. Neun von zehn Lungenkrebsfälle sind auf Tabak zurückzuführen. Die krebsauslösenden Stoffe im Rauch schädigen aber nicht nur die Lunge, sondern den gesamten Körper. Raucherinnen und Raucher haben auch eine höhere Wahrscheinlichkeit, an weiteren Krebsarten wie beispielsweise Mundhöhlen-, Kehlkopf-, Speiseröhren-, Bauchspeicheldrüsen- oder Blasenkrebs zu erkranken als Nichtrauchende gleichen Alters.

Studien zeigen, dass mehr als die Hälfte aller Raucherinnen und Raucher vor ihrem 18. Lebensjahr zu rauchen begonnen haben. Wer dagegen bis zu seinem 21. Lebensjahr nicht zur Zigarette greift, lässt dies mit grosser Wahrscheinlichkeit das ganze Leben lang bleiben. Entscheidend ist deshalb, dass möglichst wenig junge Menschen überhaupt mit dem Rauchen beginnen. An diesem Punkt muss wirksame Prävention ansetzen.

Die Initiative fordert einfach umsetzbare und wirkungsvolle Massnahmen:

  • lückenloses Verbot von Werbemassnahmen für Tabakprodukte, welche Kinder und Jugendlichen erreichen (Printmedien, Internet, Plakate, Kinos und Verkaufsstellen).
  • Verbot für Werbungen und Sponsoring öffentlicher sowie privater Veranstaltungen die sich speziell an junge Leute richten.
  • Keine Verkaufsförderung durch Gratisabgaben von Tabakwaren, etwa durch Hostessen in Clubs oder durch Rabattaktionen.

Hinter der Initiative stehen die grossen Gesundheitsorganisationen der Schweiz:

Hinter der Initiative «Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung» stehen deshalb viele grosse Gesundheitsorganisationen der Schweiz. Neben der Krebsliga Schweiz sind dies insbesondere die Allianz «Gesunde Schweiz», mfe Haus- und Kinderärzte Schweiz, der Schweizerische Apothekerverband pharmaSuisse, kantonale Lungenligen, der Schweizerische Drogistenverband, die FMH, die Lungenfachärzte sowie die Kardiologen. Hinzu kommt die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände. Auch Swiss Olympic, der Dachverband des Schweizer Sports, der Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz und die Tessiner Associazione Svizzera Non fumatori ASN haben sich der Initiative angeschlossen.

 

Zusätzliche Informationen und Materialien finden Sie unter:

kinderohnetabak.ch