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Wie können genetische Tests Frauen mit einer erblichen Veranlagung für Brust- und Eierstockkrebs helfen?

Die Krebsliga Schweiz unterstützt eine wichtige und innovative Studie, die das Potential hat, die Früherkennung und Prävention von erblich bedingtem Brust- und Eierstockkrebs in der Schweiz zu verbessern.

Prof. Dr. Maria Katapodi, Medizinische Fakultät, Universität Basel

Menschen mit bestimmten genetischen Veränderungen haben (verglichen mit Personen ohne solch genetischen Veränderungen) ein höheres Risiko für Brust-, Eierstock, Darm- und andere Krebserkrankungen. Diese bösartigen genetischen Veränderungen werden von einer Generation zur nächsten weitergegeben und können viele Mitglieder einer Familie betreffen.

Während fünf Jahren sammelt das Konsortium, unter der Leitung von Prof. Dr. Maria Katapodi in Basel, Informationen über Krebsvorsorgeuntersuchungen und Risikovermeidungsstrategien von Frauen und Männern mit solch bösartigen genetischen Veränderungen. Sie möchten damit dazu beitragen, Personen mit einem erhöhten Krebsrisiko frühzeitig ausfindig zu machen, bevor der Krebs in Erscheinung tritt. Und sie wollen herausfinden, wie fachkundige Information und Unterstützung den betroffenen Familien helfen können, mit dem erblichen Krebsrisiko umzugehen.

Die Forschenden hoffen, dass durch die gewonnenen Erkenntnisse neue Modelle in der Gesundheitsversorgung entwickelt werden können. Zudem sollen ihre Erkenntnisse zu einem verbesserten Einsatz der genetischen Tests und letztlich zu einer geringeren Sterblichkeit an erblich bedingtem Brust- und Eierstockkrebs führen.