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Asbest

Asbest galt in der Industrie und der Technik als vielseitig verwendbare Wunderfaser. Heute sind die Gesundheitsgefahren von Asbest bekannt: Es kann die Entstehung von Lungenkrankheiten wie Asbestose und Lungenkrebs fördern. Asbest ist deshalb heute verboten. Altlasten müssen mit grossem Aufwand und äusserster Vorsicht entfernt und entsorgt werden. Die Krebsliga empfiehlt, jeden Asbestverdacht fachgerecht abklären zu lassen.

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Forum Umwelt und Krebs

Am 24. November 2020 findet das Forum Umwelt und Krebs ONLINE statt und lanciert einen Dialog an der Schnittstelle von Umwelt und Gesundheit. Ziel ist die Auseinandersetzung mit Grundlagen, Bedürfnissen und Möglichkeiten einer nutzbringenden umweltbewussten Krebsprävention.
Weitere Informationen und Anmeldung

Lebenshilfe für Asbestopfer und Angehörige

Asbest galt lange als das Material der Zukunft. Leider erst spät erkannte man, dass Menschen beim Umgang mit Asbest Schaden nehmen können. Die Stiftung Entschädigungsfonds für Asbestopfer EFA unterstützt Betroffene und Angehörige rasch und unbürokratisch.

> Stiftung Entschädigungsfonds für Asbestopfer EFA

Asbest wird von der internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) als erwiesenermassen krebserregend eingestuft. Asbest ist dann gefährlich, wenn einzelne Asbestfasern eingeatmet werden. Asbestfasern können dadurch in die Lunge gelangen. Dort neigen sie dazu, sich der Länge nach in immer dünnere Fasern aufzuspalten. Diese Fasern werden kaum abgebaut oder ausgeschieden. Während des jahrelangen Verbleibs im Lungengewebe können die Asbestfasern verschiedene Lungenkrankheiten verursachen, darunter auch Krebs im Brust- und Bauchfellbereich.

Das grösste Risiko für einen Kontakt mit Asbest geht heute von einem unsachgemässen Umgang mit bestehenden asbesthaltigen Materialien aus. Gerade bei Sanierungsarbeiten von Gebäuden die vor dem Asbestverbot 1990 erstellt wurden, gibt es ein erhöhtes Risiko für einen Asbestkontakt. Asbesthaltige Materialien können hier unter anderem in Wellplatten, Leitungen, Bodenbelägen, Fliesenklebern und Fensterkitt zum Vorschein kommen.

  • Informieren Sie sich frühzeitig über mögliche Risiken und gesetzliche Vorgaben bei der Sanierung von Gebäuden die vor 1990 gebaut wurden.
  • Führen Sie nie eigenhändig Arbeiten an Gegenständen und Materialen aus, bei denen ein Asbestverdacht besteht. Entsprechende Arbeiten dürfen nur von anerkannten Unternehmen mit entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen durchgeführt werden.
Infografik Asbest