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Endokrine Disruptoren

Endokrine Disruptoren sind hormonaktive Substanzen, welche die Gesundheit negativ beeinflussen können. Oftmals ist es schwierig, entsprechende Zusammenhänge klar nachzuweisen. Einige endokrine Disruptoren werden mit hormonabhängigen Krebsarten (z.B. Brustkrebs, Eierstockkrebs, Prostatakrebs, Hodenkrebs) in Verbindung gebracht. Belastbare wissenschaftliche Daten fehlen aber bisher. Die Krebsliga empfiehlt, den Kontakt mit endokrinen Disruptoren möglichst zu vermeiden.

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Forum Umwelt und Krebs

Am 24. November 2020 findet das Forum Umwelt und Krebs in der Eventfabrik Bern statt und lanciert einen Dialog an der Schnittstelle von Umwelt und Gesundheit. Ziel ist die Auseinandersetzung mit Grundlagen, Bedürfnissen und Möglichkeiten einer nutzbringenden umweltbewussten Krebsprävention.
Weitere Informationen und Anmeldung

Diskutiert wird ein möglicher Einfluss von endokrinen Disruptoren im Zusammenhang mit hormonabhängigen Krebserkrankungen. Dazu zählen beispielsweise Brust-, Eierstock-, Prostata- und Hodenkrebs. Ein möglicher ursächlicher Zusammenhang zwischen der Aufnahme von endokrinen Disruptoren und Krebserkrankungen ist aber nur schwer nachzuweisen. Dies liegt unter anderem daran, dass neben einem möglichen Einfluss von endokrinen Disruptoren viele weitere Faktoren wie Lebensstil und Veranlagung zu einer entsprechenden Erkrankung beitragen können.

Endokrine Disruptoren sind weit verbreitet. Als Substanz oder Abbauprodukt können sie beispielsweise in Produkten und Gebrauchsgegenständen (z.B. Nahrungsmittel, Kosmetika, Farben, Verpackungen) und der Landwirtschaft (z.B. Pestizidrückstände) enthalten sein. Entsprechend vielfältig sind die Kontaktmöglichkeiten. Solche ergeben sich insbesondere beim Herstellungsprozess, sowie bei der Anwendung oder der Verwendung entsprechender Produkte. Es gibt zudem hormonaktive Substanzen, welche im menschlichen Körper einen erwünschten Effekt haben (z.B. gewisse Arzneimittel wie die Antibaby-Pille) in der Natur jedoch als endokrine Disruptoren wirken (z.B. Schädigung von Wasserorganismen).

Da der Mensch ständig mehr oder weniger hohen Konzentrationen von Stoffen ausgesetzt ist, welche endokrine Disruptoren sein können, kann der Kontakt praktisch nicht vermieden werden. Allerdings gibt es Hilfsmittel, welche bei der persönlichen Beurteilung von Produkten helfen können.

  • Benutzen beim Einkauf eine App wie FRC Cosmétiques (nur Französisch) oder CodeCheck um detaillierte Informationen über die Inhaltsstoffe eines Produktes zu erhalten (z.B. mögliche endokrine Disruptoren). Meist werden Ihnen dabei auch mögliche Alternativprodukte vorgeschlagen.
Infografik Endokrine Disruptoren