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Ionisierende Strahlung

Ionisierende Strahlung verfügt über genügend Energie um Verbindungen in Atomen und Molekülen aufzubrechen und diese zu ionisieren. Umgangssprachlich wird diese Strahlung oftmals als «Radioaktivität» bezeichnet. Viele biologische Moleküle, etwa das Erbgut, können durch ionisierende Strahlung Schaden nehmen. Eine mögliche Folge davon ist Krebs. Die Krebsliga empfiehlt, die Vorschriften im Umgang mit ionisierender Strahlung jederzeit strikt zu befolgen.

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Forum Umwelt und Krebs

Am 24. November 2020 findet das Forum Umwelt und Krebs in der Eventfabrik Bern statt und lanciert einen Dialog an der Schnittstelle von Umwelt und Gesundheit. Ziel ist die Auseinandersetzung mit Grundlagen, Bedürfnissen und Möglichkeiten einer nutzbringenden umweltbewussten Krebsprävention.
Weitere Informationen und Anmeldung

Ionisierende Strahlung kann sowohl elektromagnetische Strahlung (Röntgen- und Gammastrahlung) wie auch Teilchenstrahlung (z.B. Alpha- und Betastrahlung) sein. Die wichtigste Eigenschaft der ionisierenden Strahlung ist, dass sie genügend Energie hat, um Atome und Moleküle zu ionisieren. Sie kann so auch das Erbgut schädigen und dadurch unter anderem eine Krebserkrankung begünstigen.

Jeder Mensch ist natürlich vorkommender ionisierender Strahlung ausgesetzt. Diese ist allgegenwärtig und kommt sowohl aus der kosmischen Strahlung wie auch aus der terrestrischer Strahlung (Strahlung aus dem Boden, beispielsweise von Radon.

Neben dieser Grundbelastung (die lokal sehr unterschiedlich sein kann), gibt es zusätzlich künstlich erzeugte ionisierende Strahlung. Hierzu zählen insbesondere medizinische Anwendungen, beispielsweise zur Röntgendiagnostik oder der Strahlentherapie. Bei medizinischen Anwendungen geht es dabei immer darum, den medizinischen Nutzen gegen das gesundheitliche Risiko abzuwägen.

Die Strahlenschutzverordnung soll den Schutz vor ionisierender Strahlung sicherstellen. Insbesondere für künstlich erzeugte ionisierende Strahlung gelten strenge Richtlinien und Grenzwerte, um die Strahlenbelastung der allgemeinen Bevölkerung auf ein Minimum zu reduzieren. Besondere Schutzbestimmungen gelten zudem für beruflich strahlenexponierte Personen, beispielsweise in den Bereichen Medizin, Kerntechnik, Aviatik und Forschung.

Eine wichtige, und im Alltag häufig unterschätzte, Strahlenquelle ist Radon. Gerade als Hausbesitzer/Hausbesitzerin oder Bauherr/Bauherrin lohnt es sich hier deshalb, das Thema bei Um- und Neubauprojekten aktiv anzusprechen.

Infografik ionisierende Strahlung