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Nanopartikel

Die Nanotechnologie gilt als eine Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. In der Medizin verspricht man sich von ihr, die Diagnose und die Therapie von Krebs und anderen Krankheiten zu verbessern. Gleichzeitig besteht das Risiko, dass gewisse Nanomaterialien krebserregend sein könnten. Die Krebsliga empfiehlt deshalb, immer eine umfassende Abwägung von potentiellen Chancen und Risiken für Anwendungen der Nanotechnologie vorzunehmen.

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Forum Umwelt und Krebs

Am 24. November 2020 findet das Forum Umwelt und Krebs ONLINE statt und lanciert einen Dialog an der Schnittstelle von Umwelt und Gesundheit. Ziel ist die Auseinandersetzung mit Grundlagen, Bedürfnissen und Möglichkeiten einer nutzbringenden umweltbewussten Krebsprävention.
Weitere Informationen und Anmeldung

Die speziellen Eigenschaften von Nanopartikel und Nanomaterialien eröffnen Chancen für neue Anwendungen, beispielsweise in der Medizin und Technik. Die Nanotechnologie wird deshalb als grosse Chance in der Bekämpfung verschiedener Krankheiten gesehen, darunter auch Krebs. Bereits heute kommt die Nanotechnologie vereinzelt in der Krebsbehandlung zur Anwendung. In der Zukunft erhofft man sich zudem aus der Nanotechnologie neue Krebstherapien mit weniger Nebenwirkungen entwickeln zu können. Nanopartikel können aber auch gesundheitliche Risiken verursachen. Ob einzelne Partikel für unseren Körper gefährlich werden können, hängt unter anderem von ihrer Form, von ihrer Oberfläche und der Aufnahmemenge ab. Gewisse Nanopartikel (z.B. Kohlenstoff-Nanoröhrchen) stehen dabei im Verdacht krebserregend zu sein, da sie unter Umständen eine asbestartige Wirkung haben könnten.

Wegen der Vielfalt von Nanopartikeln und ihren vielseitigen Eigenschaften finden sie sich bereits heute in diversen alltäglichen Produkten. Dazu gehören beispielsweise Sonnencremes, Zahnpasten, Nahrungsmitteln, Textilien und Farben. Zudem werden auch Anwendungen in Medizin und Technik umgesetzt oder geprüft. Somit gibt es ganz unterschiedliche Kontaktmöglichkeiten mit Nanopartikeln.

Es gibt grundsätzlich keine Möglichkeit sich generell vor Nanopartikeln zu schützen. Zum einen gibt es bisher bei vielen Produkten keine Deklarationspflicht für Nanomaterialien. Zum anderen gilt es bei deklarierten Produkten immer auch abzuwägen zwischen dem nachgewiesenen Nutzen (z.B. Nanopartikel in Sonnencremes als physikalischer Filter gegen UV-Strahlung) und dem potentiellen Risiko von Nanopartikeln.

Infografik Nanopartikel