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Radon

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Radon ist ein radioaktives Edelgas. Es kann aus dem Boden durch undichte Gebäudehüllen in Innenräume und über die Atemwege in die Lunge gelangen. Dort kommt es durch die radioaktiven Zerfallsprodukte des Radons zu einer lokalen Strahlenbelastung, was zu Lungenkrebs führen kann. Die Krebsliga empfiehlt, die Radonproblematik im Vorfeld von Um- und Neubauten immer proaktiv anzusprechen.

Forum Umwelt und Krebs

Am 24. November 2020 findet das Forum Umwelt und Krebs ONLINE statt und lanciert einen Dialog an der Schnittstelle von Umwelt und Gesundheit. Ziel ist die Auseinandersetzung mit Grundlagen, Bedürfnissen und Möglichkeiten einer nutzbringenden umweltbewussten Krebsprävention.
Weitere Informationen und Anmeldung

Nach dem Rauchen ist Radon in Europa die zweihäufigste Ursache für Lungenkrebs. Das Edelgas verursacht europaweit nahezu 10 Prozent der Lungenkrebsfälle. Das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, nimmt mit steigender Radonkonzentration zu. Die Kombination einer hohen Radonbelastung mit Rauchen ist dabei besonders schädlich.

Radon kommt überall vor, aber lokal in unterschiedlich hohen Konzentrationen. In der Umgebungsluft ist es wegen seiner geringen Konzentration unbedenklich. Gelangt das Radon allerdings aus dem Boden durch undichte Stellen in der Gebäudehülle (z.B. bei der Bodenplatte oder den Kellerwänden) ins Innere eines Gebäudes, kann es sich anreichern und zu einem Gesundheitsrisiko werden. Die Radonkonzentration nimmt in diesem Fall von den unteren Stockwerken (Keller) in die oberen Stockwerke eines Gebäudes ab. Erhöhte Radonkonzentrationen können in der ganzen Schweiz auftreten. Somit kann potentiell in jedem Haus die Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner durch eine zu hohe Radonkonzentration gefährdet sein.

Grundsätzlich gilt es zu vermeiden, dass Radon in die Gebäudehülle eindringen kann oder es ist zumindest dafür zu sorgen, dass die Radonkonzentration in den Innenräumen so gering wie möglich ist.

  • Hausbesitzer und/oder Baumeister sollten das Thema Radon generell im Vorfeld von Um- und Neubauten mit der Architektin oder dem Architekten, den kantonalen Radonverantwortlichen oder einer Radonfachperson besprechen.
  • Die Radonkonzentration in Innenräumen kann mit einem Dosimeter kostengünstig und relativ einfach gemessen werden. Die Messung wird über eine anerkannte Radonmessstelle abgewickelt. Wird eine erhöhte Radonkonzentration festgestellt, kann diese mit einer Sanierung des Gebäudes gesenkt werden.
  • Neubauten können direkt durch bauliche Massnahmen bei der Erstellung vor Radon geschützt werden
  • Um die Dringlichkeit einer Radonmessung bei einem Gebäude zu bestimmen, kann die Radonkarte der Schweiz als erster Anhaltspunkt genutzt werden.
Infografik Radon