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Sonnenschutz-Tipps

Die Krebsliga empfiehlt:

  • Zwischen 11 und 15 Uhr im Schatten bleiben.
  • Hut, Sonnenbrille und Kleider tragen.
  • Sonnenschutzmittel auftragen.
  • Nicht ins Solarium gehen.

Gut zu wissen:

Schatten ist der beste Sonnenschutz – vor allem in den Mittagsstunden, wenn die Sonne am intensivsten scheint. Der Schatten schützt jedoch nicht immer vor indirekter Strahlung durch reflektierende Flächen wie Sand, Beton und Schnee oder vor seitlich einfallender Strahlung. Wasser reflektiert die UV­Strahlen und verstärkt so deren Wirkung um rund 50 Prozent.

Kleidung bietet in der Regel einen guten Schutz vor UV-Strahlen. Mit Kleidern bedeckte Körperstellen bleiben den ganzen Tag über konstant geschützt. Guten Schutz bieten zum Beispiel ein T-Shirt, das die Schultern bedeckt, oder ein Hut mit breiter Krempe, der auch Stirn, Nase, Ohren und Nacken schützt. Für Kleinkinder oder Menschen mit sonnenempflindlicher Haut werden spezielle UV-Schutz-Textilien empfohlen.

Zu viele UV-Strahlen schaden nicht nur der Haut, sondern auch den Augen. Wer sich häufig im Freien aufhält, sollte seine Augen mit einer Sonnenbrille schützen. Wichtig ist es, beim Kauf einer Sonnenbrille auf das CE-Zeichen und den Vermerk «100 % UV» zu achten.

Die konsequente Anwendung von Sonnenschutzmitteln wird als Ergänzung zum Aufenthalt im Schatten und dem Tragen von Kleidung empfohlen. Mit der korrekten Anwendung eines Sonnenschutzmittels, das sowohl vor UVB- wie auch vor UVA-Strahlen schützt, kann das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, reduziert werden. Doch Vorsicht – auch Sonnenschutzmittel mit einem hohen Lichtschutzfaktor sind kein Freipass für einen unbeschränkten Aufenthalt an der Sonne.

Wussten Sie, dass ...

Die natürlichen Eigenschutzmechanismen sind vor allem während den ersten Lebensjahren noch nicht vollständig entwickelt. Kinderhaut benötigt deshalb immer einen besonderen Sonnenschutz.

Wer vor dem 35. Lebensjahr mit Solariumbesuchen beginnt, hat ein fast doppelt so hohes Risiko, im Verlauf des Lebens an Hautkrebs zu erkranken. Jährlich erkranken in der Schweiz rund 2800 Menschen an schwarzem Hautkrebs; rund 320 Menschen sterben. Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben Solarien in die oberste Kategorie der Krebsrisiken eingestuft. Die Krebsliga rät deshalb allen Menschen dringend von Solarienbesuchen ab .

Zusätzlich kann Schnee die UV-Strahlen um bis zu 90 Prozent reflektieren und damit die Strahlungsintensität fast verdoppeln. Sonnenschutz ist daher auch im Winter unter freiem Himmel unabdingbar. Eine Sonnenbrille sowie Sonnenschutzmittel für das Gesicht und unbedeckte Körperstellen schützen vor negativen Folgen der UV-Strahlung.

Kälte und Bewölkung täuschen oft über die Strahlenintensität hinweg. Auch bei bedecktem Himmel dringen bis zu 80% der UV-Strahlen durch die Wolkendecke. Helle Flächen wie Schnee, Eis, Sand, Beton oder Wasser reflektieren die UV-Strahlen und verstärken so deren Wirkung.

Die UVA-Strahlen schädigen das Bindegewebe der Haut, was zu einer Abnahme der Elastizität der Haut und einer frühzeitigen Hautalterung führt.

Unter dem Einfluss der UVB-Strahlen bräunt die Haut und versucht sich damit vor den UV-Strahlen zu schützen. Einen gewissen Schutz erreicht sie zwar, durch die UV-Strahlung kommt es aber auch zu einer Schädigung. Deshalb soll die Haut weder mit natürlichen noch mit künstlichen UV-Strahlen auf die Sonne vorbereitet werden.