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KrebsligaKrebs vorbeugen

Krebs vorbeugen

Jede Person kann von Krebs betroffen sein. Allerdings kann das Risiko einer Krebserkrankung mit verschiedenen Massnahmen verringert werden. Diese Massnahmen umfassen sowohl das eigene Handeln (Verhalten) wie auch die Lebensbedingungen (Verhältnis). Um Krebs vorzubeugen, soll mit der Umsetzung dieser Massnahmen ein gesunder Lebensstil und die individuelle Gesundheitskompetenz gefördert werden.

Das Grundlegende Ziel der Präventionsarbeit ist die Förderung eines gesunden Lebensstils und der Gesundheitskompetenz. Dabei soll jede Person darin bestärkt werden, basierend auf ihren derzeitigen Ressourcen und Umständen, ihren Lebensstil so zu gestalten:

  • dass sie Wissen zur Reduktion des persönlichen Krebsrisikos sammeln und interpretieren kann
  • dass sie möglichst nicht an Krebs erkrankt
  •  dass eine Erkrankung möglichst erträglich ist
  •  dass eventuelle Langzeitwirkungen einer früheren Erkrankung möglichst gelindert werden
  •   dass dadurch das Risiko für eine weitere Krebserkrankung sinkt

Die Präventionsarbeit umfasst die folgenden drei Bereiche:

  • Primärprävention: Vorbeugende Massnahmen mit dem Ziel, die Entstehung einer Krankheit möglichst zu verhindern (z.B. Schutzimpfungen, Änderung des Ernährungs- und Bewegungsverhaltens).
  • Sekundärprävention: Massnahmen mit dem Ziel, eine Krankheit möglichst frühzeitig zu erkennen und zu behandeln: Früherkennung (z.B. Darmspiegelung) und Frühintervention (z.B. Rauchstopplinie, Kurzintervention Alkohol).
  • Tertiärprävention: Massnahmen mit dem Ziel, bei bereits erkrankten Personen einen Rückfall, eine Verschlimmerung und/oder Chronifizierung zu verhindern (z.B. Untersuchung auf Rezidive), die Lebensqualität zu verbessern und die Gesundheit wiederherzustellen.

In allen drei Bereichen setzt sich die Krebsliga für das Schaffen von gesundheitsfördernden Verhältnisse (Verhältnisprävention) wie auch für die Förderung von gesundheitsförderndem Verhalten von Personen und Gruppen (Verhaltensprävention) ein.

Etwa ein Drittel der Krebserkrankungen ist vermeidbar. Jede Person kann allerdings an Krebs erkranken. Manche Personen haben verhaltensbedingt oder umweltbezogen ein grösseres Erkrankungsrisiko. Das Risiko einer Krebserkrankung kann somit verringert werden. Ein gewisses Erkrankungsrisiko bleibt aber immer bestehen. Krebsprävention reduziert zudem oft auch das Risiko für andere Erkrankungen. Sie leistest beispielsweise einen Beitrag zu einer guten Lebensqualität und verringert das Risiko von Rezidiven.