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KrebsligaMedienMedienmitteilungenBotschafterinnen engagieren sich im Oktober zum Thema Brustkrebs

Botschafterinnen engagieren sich im Oktober zum Thema Brustkrebs

Die Sängerinnen Nina Dimitri und Francine Jordi wissen aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert zu werden. Nun engagieren sie sich für die Krebsliga als Botschafterinnen. Im Infomonat Oktober machen sie anderen Frauen Mut, die Früherkennungsuntersuchungen trotz Pandemie zu nutzen und im Falle einer Erkrankung im persönlichen Umfeld und bei Fachstellen Unterstützung zu suchen.

Brustkrebs ist bei Frauen mit Abstand die häufigste Krebsart. In der Schweiz erkranken jährlich rund 6200 daran. Zwei von ihnen sind die Sängerinnen Nina Dimitri aus dem Kanton Tessin und Francine Jordi aus dem Kanton Bern. Als neue Botschafterinnen unterstützen sie die Krebsliga im Kampf gegen den Krebs. Beide wissen aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, an Brustkrebs zu erkranken. «Die Diagnose hatte mich zuerst völlig aus der Bahn geworfen. Bei der Krebsliga Tessin fand ich dann wertvolle Unterstützung – von professioneller Beratung bis hin zu vielseitigen Kursangeboten», erzählt Nina Dimitri. Mit ihrem Engagement für die Krebsliga will sie nun anderen Frauen Kraft geben. Auf den Fotos der Krebsliga posiert sie deshalb mit einem pinkfarbenen Boxhandschuh, der als Symbol steht für Durchhaltewillen und der Betroffene ermutigen soll, stark zu sein und gleichzeitig Schwäche zuzulassen und wenn nötig Unterstützung anzunehmen.

Verschobene Mammografien im Pandemiejahr
Doch nicht nur während der Erkrankung ist es wichtig, über Brustkrebs zu sprechen. Auch die Früherkennung von Brustkrebs ist ein wichtiges Thema. Die Mammografie ist die wichtigste Methode, um Brustkrebs bei Frauen ab 50 Jahren frühzeitig zu erkennen und damit die Heilungschancen zu erhöhen. Die Krebsliga empfiehlt und unterstützt deshalb die Mammografie-Screening-Programme, die aktuell bereits in 13 Kantonen umgesetzt sind. Allerdings hat der Lockdown im Frühjahr 2020 zu einem Einbruch der durchgeführten Screening-Untersuchungen geführt. Insgesamt wurden in der Schweiz 2020 im Vergleich zum Vorjahr 10-15% weniger Screening-Untersuchungen durchgeführt. Die Krebsliga ermutigt deshalb alle Frauen, die letztes Jahr auf eine Früherkennungs-untersuchung verzichtet haben, diese so bald wie möglich nachzuholen.

Beratung zum Thema Frauengesundheit und Frauentumoren
In der digitalen Expert*innensprechstunde des Krebsforums beantworten Fachpersonen bis am 31. Oktober die Fragen von Betroffene und Nahestehende rund ums Thema Frauengesundheit und Frauentumoren. Zudem bieten die 18 kantonalen und regionalen Krebsligen eine wichtige Anlaufstelle in Wohnortnähe. Und schliesslich erhalten Betroffene und Angehörige auch über das Krebstelefon kostenlose Beratung per Telefon, E-Mail, Chat, oder Skype.

Weitere Informationen: www.krebsliga.ch/brustkrebs

Zahlen und Fakten zu Brustkrebs in der Schweiz

  • 6250 (6200 Frauen und 50 Männer) erkranken schweizweit jährlich an Brustkrebs.
  • 1400 Menschen sterben in der Schweiz pro Jahr an Brustkrebs.
  • 10-15% der Früherkennungsuntersuchungen mussten im Pandemiejahr 2020 verschoben werden.
  • 5–10 % aller Brustkrebserkrankungen bei Frauen sind auf genetische Veranlagung zurückzuführen.
  • 20% aller Frauen sind zum Zeitpunkt der Diagnose jünger als 50 Jahre.
  • 20 Brustzentren in der Schweiz tragen das Q-Label, ein von der Krebsliga Schweiz und der Schweizerischen Gesellschaft für Senologie (SGS) vergebene Qualitätslabel für ausgezeichnete Behandlung und Betreuung. www.krebsliga.ch/q-label

Unterstützung durch engagierte Partnerorganisationen
Ein herzlicher Dank geht an unsere Partner Bank Cler, Beldona, Frederique Constant, La Redoute, Myriad Genetics und Permamed, welche die Krebsliga finanziell unterstützen und im InfoMonat Brustkrebs Spendensammlungen organisieren.