In der Schweiz sterben pro Jahr 9200 Personen an den Folgen von Tabak. Die Mehrheit der Rauchenden beginnt minderjährig mit dem Tabak- und Nikotinkonsum. Wer bis zum Alter von 21 Jahren nicht geraucht hat, wird das mit hoher Wahrscheinlichkeit auch später nicht tun. Nicht zu rauchen, ist die effektivste Krebsprävention. Deshalb ist es besonders wichtig, Kinder und Jugendliche vor dem Einstieg zu schützen und ihre gesunde Entwicklung zu fördern.
Tabakbesteuerung als wirksames Präventionsinstrument
In der Schweiz sind Tabak- und Nikotinprodukte heute zu günstig – besonders für Jugendliche. Es braucht eine einheitliche, ausreichend hohe Besteuerung aller Produkte, die sich am Schadenspotenzial orientiert. Deshalb fordert die Krebsliga zusammen mit weiteren Präventionsorganisationen eine ehrgeizigere Preispolitik für Tabak- und Nikotinprodukte. Denn eine wirksame Tabakbesteuerung ist ein zentrales Instrument der Gesundheitsförderung.
Hohe Preise schützen Jugendliche
«Unmasking the Appeal»: Das internationale Motto des Welttags ohne Tabak erinnert daran, dass die Attraktivität von Nikotinprodukten kein Zufall ist. Die von der Tabakindustrie bewusst tief gehaltenen Preise sind insbesondere für Jugendliche attraktiv. Die Preise können somit nur über die Besteuerung wirkungsvoll erhöht werden. Für die Präventionsorganisationen ist eine konsequente und ambitionierte Tabaksteuerpolitik ein zentraler Hebel, um die gesundheitlichen Folgen des Tabak- und Nikotinkonsums zu reduzieren.
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