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«Warum bin ich an Krebs erkrankt?»

Beat Gloor

Beat Gloor ist ein aufgeschlossener, ruhig und sachlich sprechender 43-Jähriger, der mitten im Leben steht. Wäre da nicht sein kahler Kopf, der darauf hinweist, dass er sich gerade in einer der schwierigsten Lebenssituationen befindet; bei Beat Gloor wurde Hodenkrebs diagnostiziert. Vier Tage nach dem Befund wurde ihm seine linke Hode entfernt. Er hatte einen Ableger in seinem Bauch, so gross wie der Kopf eines Neugeborenen.

«Warum bin ich an Krebs erkrankt?», frage er sich. Eine Frage, die sich viele Krebsbetroffene stellen.

Beat Gloor hatte nicht geraucht, Alkohol trank er massvoll, er ernährte sich gesund und bewegte sich viel in der Natur. Er führte einen gesunden Lebensstil. Und trotzdem erkrankte er, spürt er die Fragilität des Lebens am eigenen Leib. Krebs könne jede und jeden treffen, erklärte ihm sein Urologe, und fügte diesen einen Satz hinzu, an den sich Beat Gloor in Schwierigen Momenten halten kann: «Fragen Sie sich nicht, was sie hätten anders machen müssen oder was anders sein könnte, das Vergangene lässt sich nicht ändern, jetzt behandeln wir sie.»

Sein Entschluss war der Beginn einer schwierigen Zeit, in der er Unterstützung fand bei der Krebsliga Zug: Eva Kreiner, eine ausgebildete Psychoonkologische Beraterin SGPO und Pflegefachfrau HF war für ihn mit ihrer Erfahrung und als Person wichtig: «Die Krebsliga half mir wirkungsvoll», sagt Beat Gloor. In den Gesprächen mit der Beraterin der Krebsliga fand er wertvolle Tipps für die Gestaltung seines Alltags, Halt, Zuversicht und Beständigkeit.