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Beatrice

«Die Krebsliga leistete wichtige Hilfe zur Selbsthilfe.»

Beatrice

Das jüngste Mädchen ist sechs Jahre alt und an Knochenkrebs erkrankt, das bringt den Alltag der Familie durcheinander. Beatrice kann ihrer Teilzeitstelle als Floristin nicht mehr nachgehen. Der Zusatzverdienst für die achtköpfige Familie fällt aus. Stattdessen summieren sich die Fahrkosten zum Spital und die horrenden Parkgebühren, und es fallen zusätzliche Kosten an für Übernachtungen. Das strapaziert das Haushaltsbudget. Und wenn Beatrice vom Spital nach Hause kommt, erschöpft und unsicher, ob die Chemotherapie bei Carina anschlagen wird, können die Bedürfnisse der anderen fünf Kinder und der Wäscheberg die Mittvierzigerin schon mal übersteigen.

«Was könnte Ihnen jetzt gut tun?», fragt Rebekka Toniolo. Beatrice hatte sich in ihrer Not an die Krebsliga in Zug gewandt. Und die hilft. Unkompliziert und persönlich. In den vielen Gesprächen mit Rebekka Toniolo, der Geschäftsführerin der Krebsliga Zug, fühlt sich Beatrice verstanden. Die Krebsliga übernimmt die Parkgebühren und die zusätzlichen Übernachtungen. Eine Familienhilfe unterstützt die die Mutter während besonders anstrengender Zeiten im Haushalt. Die Betreuung des krebskranken Mädchens und den anderen Kinder wird so organisiert, dass die Verantwortung breiter abgestützt wird.

Immer wieder fragt Rebekka Toniolo die so einfache Frage: «Was könnte Ihnen jetzt gut tun, damit es Ihnen wieder besser geht?» Vier Jahre lang findet Beatrice in der Krebsliga eine verlässliche Partnerin. Und das ist notwendig, selbst als der Krebs erfolgreich behandelt ist. Denn: Das Kind erlitt aufgrund der Therapie eine Herzschwäche, wie sie in einem von tausend Fällen bei einem Kind auftreten kann. Das Mädchen benötigt ein fremdes Herz. Doch zuvor muss ein künstliches Überbrücken. Was medizinisch spektakulär ist, führt als in Beatrices Familienleben zu weiteren Turbulenzen. «Mein Glück war die Krebsliga», sagt Beatrice. «Die Krebsliga leistete wichtige Hilfe zur Selbsthilfe.»