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Edith

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Edith Saluz

Als Mutter von fünf erwachsenen Kindern stand Edith Saluz mitten im Leben, als sie erfuhr, dass sie am Hals einen hochaggressiven Krebs hat. Die Untersuchungen zeigten, dass sich bereits Ableger unter ihrer Schädeldecke gebildet hatten. Wäre sie nicht sofort am Hirn operiert worden, wäre die Ostschweizerin heute nicht mehr am Leben. Die Therapie mit Chemo- und Radiotherapien verliefen allesamt erfolgreich, so dass sie dachte: «Jetzt kommt alles gut.»

Bald darauf fand die behandelnde Ärztin einen zweiten Ableger. Wiederum befand sich dieser in Ihrem Hirn. Edith Saluz überlebte auch diese Metastasen.

Doch die Bestrahlungen griffen ihre Stimmbänder an und körperlich war Sie von nun an stets chronisch erschöpft. Im Fachjargon nennt man dies «Fatigue». Auch Ihr Gedächtnis hat unter der Therapie gelitten. Liest Sie in einem Buch, weiss sie am Ende der Seite nicht mehr, was sie gelesen hat.

Bald musste Sie Ihre Passion, die Leitung eines Kinder- und Jugendchor, den sie selbst gegründet hatte, aufgeben.

In ihrer körperlichen und psychischen Not wandte sich Edith Saluz an eine Psychotherapeutin und an die Krebsliga in ihrer Region, der Ostschweiz. Von der onkologischen Fachberaterin fühlte sie sich sofort verstanden. «Sie fragte sorgfältig nach, war aufmerksam und mitfühlend.» Die Fachberaterin half ihr, ihre neuen Lebensbedingungen zu akzeptieren und besser damit umzugehen. Die Krebsliga war für mich da, als ich nicht mehr weiterwusste. Dank ihr habe ich mein schwieriges Leben als Krebsüberlebende wieder selbst in die Hand genommen. »

Die ganze Geschichte von Edith Saluz ist in der Aspect Ausgabe von Januar 2019 veröffentlicht.