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Peter

«Geheilt. Und doch nicht ganz gesund.»

Peter

Acht Jahre ist es her, seit Peter erfolgreich an seinem fortgeschrittenen Darmkrebs behandelt wurde. Mit 62 Jahren spürt er noch immer die Folgen seiner Erkrankung -­- wie so viele Krebsüberlebende, die so genannten Cancer Survivors. Peter hat Angst vor einem Rückfall. Sein Verdauungstrakt bereitet ihm trotz Umstellung der Ernährung wiederholt Schwierigkeiten. Die vorhandene Kraft reicht nicht für das, was für ihn vor dem Krebs selbstverständlich war. Peter fühlt sich «geheilt», wie er sagt, «und doch nicht ganz gesund.» 

In der Schweiz sterben jährlich 1450 Menschen an Darmkrebs -  sieben Mal mehr als im Strassenverkehr. Trotzdem spreche kaum jemand über diese Krebsart, sagt Peter. Vielleicht weil von Blut im Stuhl die Rede sein kann. Aber Verdrängen ist ein Fehler. Früh erkannt, ist Darmkrebs oft behandelbar. «Es ist deshalb wichtig, dass alle Menschen ab ihrem 50. Lebensjahr zur Früherkennung gehen, wie es die Krebsliga empfiehlt», sagt Peter. Er selber erkannte die Dringlichkeit erst, als es für ihn fast zu spät war.  

Dabei hätte ein einfacher Vorgang seine Erkrankung schon im Frühstadium aufdecken können: die Darmspiegelung. Bei ihr führt eine Ärztin oder ein Arzt eine Kamera in den Dickdarm ein und untersucht beim Herausziehen die Darmwand auf Tumore und Polypen. Doch Peter sah Anfang 50 keinen Grund, sich untersuchen zu lassen. Er ging erst zum Arzt, nachdem ein Mann ihm gesagt hatte: «Sorry, Sie haben Blut an der Hose.» Peter: «Ich entkam dem Tod knapp.»