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Ron Dideldum

Zuversicht in einer schwierigen Lebenssituation

Ron Dideldum

An wenigen Orten der Welt ist es so ruhig wie in den Gängen eines Kinderspitals. Kein Gelächter, kein Geschrei und kein Gekicher dringen durch die Türen, hinter denen selbst Lausmädchen und Spitzbuben während des Genesens zeitweilig zu verstummen scheinen. Am stillsten aber ist es im Zürcher Kinderspital im Stockwerk C, auf der stationären Onkologie, wo sich die Bedrohung des Lebens nach einer Krebsdiagnose über alles legt und jeden Mucks verschluckt. Dort, im Krankenzimmer am Ende des Flurs, lehnt ein Kind im Primarschulalter seinen kahlen Kopf auf ein Keilkissen und schaut durchs Fenster in den kalten Frühlingshimmel. Reglos sitzt seine Mutter daneben; alles Neue ist erzählt.

Mit einem Mal schwingt wie durch ein Wunder die Zimmertüre auf, und ein Mann in einem lila Mantel und einer Blume auf dem lila Hut tritt ans Krankenbett. Es ist Ron Dideldum, der für die Krebsliga krebskranke Kinder besucht.

Aus seinem Rollkoffer zieht Ron Dideldum eine Lade, die zur Bühne wird. Auf ihr lässt er eine Marionette um einen Miniaturstuhl tanzen. Doch die Puppe setzt sich nicht wie geheissen auf den Stuhl, sondern daneben. Amüsiert schaut das Kind vom Bett aus zu. «Komm Johnny, setz dich auf den Stuhl», sagt Ron Dideldum. Trotzig steht Johnny auf und klimmt mehr zappelnd als Kletternd das Stuhlbein hoch. Das Kind lacht. Und Johnny setzt sich, triumphierend, auf die Lehne des Stuhls. Der wackelt. Schaukelt. Her und Hin. Kippt. Johnny plumpst zu Boden. Und nun lacht auch die Mutter. Das bange Warten und Hoffen ist für diesen Augenblick vergessen.

Der Spitalclown Ron Dideldum zaubert krebsbetroffenen Kindern mehr als nur ein Lächeln ins Gesicht. Er vermittelt Zuversicht in einer der schwierigsten Lebenssituationen.