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Stefania

«Wenn ich mich übernehme, stoppt mich mein Körper mit Fieber.»

Stefania

Klar wollte sie zurück. Zurück ins Büro. Zur Arbeit. In ihren gewohnten Alltag. Und das so schnell wie möglich. Ihr Leben lang war Stefania unternehmenslustig, aktiv, und, wie sie sagt, top organisiert. Bis zur Vollbremse. Diagnose Krebs. Thymusdrüse. Das war im Juli 2013. Stefania sagt: Von einem Tag auf den andern musste ich runter von Hundert auf Null.

Die Krebsliga hilft ihr. Ist für sie da. Besucht Stefania regelmässig im Krankenhaus. Betreut sie und steht ihr beratend bei, wenn sie Entscheidungen zu fällen hat. Alles kommt gut. Alles?

Stefania will so rasch wie möglich zurück.

Wieder in der Beratungsfirma merkt sie: Die Krankheit hat Spuren hinterlassen. Sie treibt ihre Arbeiten nicht mehr so schnell voran wie bisher. Nicht, weil sie nicht will. Stefanies Körper mag nicht mehr. Alltägliche Tätigkeiten bereiten ihr Mühe, machen sie müde. Vieles leistet die Mittvierzigerin nicht wie früher. Vor allem nicht mehr schnell. Stefanias Körper gebietet ihr Einhalt, wenn sie sich im alten Tempo bewegt und sich übernimmt. Ich bekomme Fieber, sagt Stefania. Mein Körper stoppt mich, als wollte er fragen: Hast Du es nicht kapiert?

Ihr Kopf will, ihr Körper streikt. Das erfordert Veränderungen. In der Wahrnehmung. Im Setzen von Zielen, in den Ansprüchen an sich selbst, bei den Wünschen. Stefania ist gezwungen, plötzlich nur noch vom Morgen bis zum Nachmittag zu planen, um dann zu schauen: Liegt noch was drin?

Zeit mit den Liebsten verbringen: Für die Mutter einer Tochter zählt das heute zum Wichtigsten. Doch für ihre Nächsten hat dies nicht immer dieselbe Dringlichkeit.