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Dank des Präsidenten

100 Jahre Krebsliga – Gemeinsam gegen Krebs

Jakob R. Passweg

2010 wurde die Krebsliga 100 Jahre alt. Seit einem Jahrhundert setzen wir uns als Non-Profit-Organisation für die Interessen der Menschen mit Krebs und ihre Angehörigen ein. Wir bieten Unterstützung und Beratung, informieren die Bevölkerung über Früherkennung und Prävention, und wir fördern die patientennahe Krebsforschung.

2010 war für uns alle ein Jahr gelebter Solidarität – Solidarität mit den Menschen, die in der Schweiz an dieser schweren Krankheit leiden, sterben oder mit ihr leben.

Unabhängig und patientennah

Für die Krebsliga war das Jubiläumsjahr eine Gelegenheit, um eine Bestandsaufnahme der vielfältigen Anliegen und Vorhaben vorzunehmen, die wir bereits in naher Zukunft angehen wollen und müssen. Unser 100-Jahr-Jubiläum erinnert uns daran, dass die Aufgaben, die wir als Patienten- und Gesundheitsorganisation wahrnehmen, noch lange nicht erfüllt sind.

Sicher, in der Schweiz bewegt sich viel in Sachen Krebsbekämpfung. Wir haben in den letzten Jahren einiges erreicht, zum Beispiel in der Früherkennung von Brustkrebs oder für den Schutz vor Passivrauchen. Doch gerade im Bereich der Prävention gibt es nach wie vor viel zu tun – und die Herausforderungen werden in Zukunft nicht kleiner. Im Gegenteil. In der Schweiz erkrankt inzwischen jede dritte Person im Lauf ihres Lebens an Krebs, Tendenz steigend.

Gemeinsam unterwegs

Dank den Fortschritten in der Früherkennung und Behandlung leben heute immer mehr Menschen noch Jahre nach ihrer Krebsdiagnose. Diese erfreuliche Tatsache stellt unsere Gesellschaft aber auch vor viele neue Fragen, Aufgaben und Probleme. Krebs wird zunehmend zu einer chronischen Krankheit, Krebspatienten sind meist Langzeitpatienten. Da Krebs primär eine altersbedingte Erkrankung ist und die Lebenserwartung in der Schweiz nach wie vor steigt, bedeutet dies: Immer mehr Menschen bedürfen kompetenter Behandlung, Begleitung und Pflege. Immer mehr Menschen benötigen Unterstützung und Beratung, um ihren privaten und beruflichen Alltag trotz Krebs bestmöglich zu bewältigen. Immer mehr Angehörige sind mit einer Krebsdiagnose eines Nächsten konfrontiert. Und immer mehr von uns bedürfen früher oder später einfühlsamer und professioneller Schmerzbehandlung und Pflege, nicht zuletzt am Lebensende.

Aus all diesen Gründen braucht es die Krebsliga – unabhängig und patientennah.

Für Ihre Unterstützung danke ich Ihnen von Herzen.

Prof. Jakob Passweg, Präsident der Krebsliga Schweiz