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Komplementärmedizin

Viele Krebspatienten suchen neben der schulmedizinischen Behandlung durch Operation, Chemotherapie oder Bestrahlung nach ergänzenden (komplementären) Therapiemöglichkeiten. Diese sollen die schulmedizinische Therapie nicht ersetzen, sondern vervollständigen.
Viele Patienten suchen ergänzende Therapien
Viele Patienten suchen ergänzende Therapien
© KLS
Bekannte komplementärmedizinische Methoden sind Misteltherapie, Homöopathie, Akupunktur, traditionelle chinesische Therapie und Naturheilverfahren. Viele solche Therapien können das Wohlbefinden verbessern und die Lebensqualität erhöhen. Wachstum oder Ausbreitung von Krebszellen vermögen komplementäre Thearpien aber nicht zu beeinflussen; sie können Krebs daher nicht heilen.
Studiengruppe für Komplementäre und Alternative Methoden bei Krebs
Welchen Nutzen haben Mistelinjektionen, Vitaminpräparate oder Haifischknorpel im Kampf gegen Krebs tatsächlich? Welche Erfolge sind wissenschaftlich nachweisbar und welche Risiken und Nebenwirkungen weisen so genannte «unbewiesene» Methoden auf? Diesen und weiteren Fragen widmet sich im Auftrag der Krebsliga Schweiz die Schweizerische Studiengruppe für Komplementäre und Alternative Methoden bei Krebs (SKAK). Während einige Therapien das Wohlbefinden durchaus verbessern können, sind andere jedoch weniger nützlich oder sogar gefährlich. Von einer Behandlung ist in diesen Fällen abzuraten.

Die SKAK hat speziell für Patienten und Angehörige Informationsblätter zu verschiedenen Methoden verfasst:
  • Das «Krebsmittel» Ukrain: hohe Kosten, fragliche Wirkung
  • Ein unwirksames Elektrogerät und zweifelhafte Tinkturen - Krebs«bekämpfung» nach Hulda Clark
  • Galavit - ein «Wundermittel», das der Überprüfung nicht standhält
  • Vitamine und Ernährung bei Krebs

Mehr Informationen zu komplementären Therapiemethoden finden Sie in der Broschüre «Alternativ? Komplementär?».


Zum Herunterladen:
Alternativ?
Komplementär?
Risiken und Nutzen unbewiesener Methoden bei Krebs
Ein Ratgeber für Betroffene und ihre Angehörigen
40 Seiten, 2013
Broschüre
pdf, 817 KB