Blasenkrebs (Krebs der Harnblase)
Etwa 1200 Menschen erkranken in der Schweiz pro Jahr an Blasenkrebs, das sind etwa 3% aller Krebserkrankungen. Drei Viertel der Betroffenen sind Männer, ein Viertel Frauen. Etwa 60% der Patienten sind zum Zeitpunkt der Diagnose 70 Jahre oder älter.
Blase und benachbarte Organe
© KLS
Die Harnblase liegt im Unterleib. Sie hat die Funktion, Harn zu speichern und beim Wasserlösen auszuscheiden. Die Blase besteht aus zwei Schichten: der Muskelschicht und der Schleimhaut, welche die Blase innen auskleidet. Blasenkrebs geht von der Schleimhaut aus.
Erstes Symptom: Blut im Urin
Blasenkrebs verursacht oft kaum Beschwerden. Blut im Urin kann ein erstes Anzeichen sein. Darum sollte man bei rötlich verfärbtem Urin den Arzt aufsuchen, auch wenn dies nur einmal auftritt. Weitere, aber viel seltenere Symptome sind häufiger Harndrang sowie Schwierigkeiten oder Schmerzen beim Wasserlösen.
Diagnose- und Therapiemöglichkeiten
Blasenkrebs wird häufig durch eine Blasenspiegelung diagnostiziert: Der Arzt führt eine Mini-Kamera durch die Harnröhre in die Blase ein und kann so das Innere der Blase untersuchen.
Behandelt wird Blasenkrebs fast immer mit einem Eingriff oder einer Operation. Wenn die Krankheit auf die Schleimhaut begrenzt ist, kann man das befallene Gewebe entfernen und die Blase erhalten. Wenn der Krebs sich weiter ausgebreitet hat, muss die Blase entfernt werden. Strahlen- und Chemotherapie werden vor allem in fortgeschrittenen Stadien eingesetzt.
Risiko Rauchen
Ein wichtiger
Risikofaktor für Blasenkrebs ist das Rauchen. Raucher erkranken deutlich häufiger als Nichtraucher.
Zum Herunterladen:
| Blasenkrebs |
Harnblasenkarzinom |
Faktenblatt pdf, 215 KB |
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| Blasenkrebs |
Urothelkarzinom der Harnblase
Eine Information für Betroffene und Angehörige
48 Seiten, 2009 |
Broschüre pdf, 1.32 MB |
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| Die Urostomie |
Ratgeber für Betroffene und Angehörige
44 Seiten, 2006 |
Broschüre pdf, 827 KB |
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