Alexander Wünsch: Die Rezidivangst ist im Grunde bei einhundert Prozent der Betroffenen vorhanden; jede Krebsbetroffene kennt diese Angst. Die entscheidende Frage ist jedoch, ob diese Angst im Einzelfall behandlungsbedürftig ist – also ob man aktiv etwas tun muss, damit sie wieder in ein gesundes, besser händelbares Mass absinkt. Die einschlägige Forschung geht davon aus, dass die Angst bei etwa 30 bis 50 Prozent der Patientinnen und Patienten so stark ausgeprägt ist, dass ein Behandlungsbedarf besteht. In diesen Fällen kann und sollte Kontakt zu einer Fachperson aufgenommen werden.
Krebsbetroffene kennen das Gefühl der Angst nur allzu gut. Besonders die Sorge vor einem Fortschreiten der Erkrankung kann sehr belastend sein – selbst dann, wenn sich die medizinische Situation stabil oder gut entwickelt. Angst kann Kraft rauben. Unterstützung bietet das kostenlose Webinar von KrebsInfo am Mittwoch, 10. Juni 2026.



