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Komplementärmedizin

Viele Krebspatienten suchen neben der schulmedizinischen Behandlung durch Operation, medikamentöse Therapien (z.B. Chemotherapie) oder Strahlentherapie nach ergänzenden (komplementären) Therapiemöglichkeiten. Diese sollen die schulmedizinische Therapie nicht ersetzen, sondern vervollständigen.

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Viele Patienten suchen ergänzende Therapien

Bekannte komplementärmedizinische Methoden sind beispielsweise Misteltherapie, Homöopathie, Akupunktur, traditionelle chinesische Therapie oder Naturheilverfahren. Komplementäre Therapien können das Wachstum oder die Ausbreitung von Krebszellen nicht beeinflussen; sie können Krebs daher nicht heilen. Viele komplementäre Therapien können aber während und nach einer Krebstherapie das Wohlbefinden verbessern und damit die Lebensqualität erhöhen.

Nehmen Sie keine komplementärmedizinischen Präparate ein, ohne vorher Ihren Arzt oder Ihre Ärztin darüber zu informieren. Auch bei scheinbar harmlosen Produkten kann es vorkommen, dass sich diese mit Ihrer Krebstherapie nicht vertragen bzw. die Wirkung der Medikamente beeinflussen.

Sprechen Sie mit Ihrem Behandlungsteam, wenn Sie ein komplementärmedizinisches Verfahren in Anspruch nehmen möchten oder bereits anwenden. Im persönlichen Gespräch lässt sich herausfinden, welche Methode allenfalls hilfreich sein kann für Sie, ohne dass sie die Wirkung der ärztlich empfohlenen Krebstherapie gefährdet.

Weitere Informationen finden Sie in der Broschüre «Komplementäre Behandlungsmethoden bei Krebserkrankungen» der Krebsgesellschaft Nordrhein-Westfahlen e.V. sowie im Patientenratgeber «Komplementäre Verfahren» des Universitäts-Klinikums Freiburg. Bitte beachten Sie, dass die Diagnoseverfahren und Behandlungsmethoden in der Schweiz von den in dieser Broschüre beschriebenen Methoden abweichen können.