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KrebsligaKrebs vorbeugenKrebs früh erkennen und vorbeugenGebärmutterhalskrebsPrävention und Früherkennung von GebärmutterhalskrebsGebärmutterhalskrebs

Prävention und Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs

Schützen Sie sich

Eine chronische Infektion mit bestimmten Arten von humanen Papillomaviren (HP-Viren oder HPV) erhöht das Risiko für Gebärmutterhalskrebs.

HPV werden vor allem beim Geschlechtsverkehr übertragen. Vor einer Infektion mit HPV kann man sich schützen. So kann der Gebrauch von Kondomen bei sexuellen Kontakten das Infektionsrisiko senken. Zudem steht für Mädchen und junge Frauen zwischen 11 und 26 Jahren eine Impfung zum Schutz vor den gefährlichsten HPV zur Verfügung.

Beide Methoden bieten keinen 100-prozentigen Schutz. Deshalb sollten junge und ältere Frauen, geimpft und nicht geimpft, regelmässig zur Früherkennung gehen.

Früherkennung durch Krebsabstrich

Zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs oder seinen Vorstufen wird der Krebsabstrich (Pap-Test) eingesetzt. Dabei entnimmt die Frauenärztin oder der Frauenarzt mit einem Bürstchen oder Wattebausch einige Zellen vom Muttermund und Gebärmutterhals. Diese Zellen werden anschliessend im Labor auf krankhafte Veränderungen überprüft. So können bereits Krebsvorstufen erkannt werden. Diese Krebsvorstufen können mit geeigneten Methoden schonend entfernt werden, bevor aus ihnen Krebs entstehen kann.

Die Grundversicherung übernimmt die Kosten für die ersten zwei gynäkologischen Untersuchungen inklusive Krebsabstrich im Abstand von einem Jahr. Wird kein krankhafter Befund festgestellt, übernimmt die Grundversicherung die Kosten für weitere Krebsabstriche, die im Abstand von jeweils drei Jahren durchgeführt werden.

Die Grundversicherung übernimmt die Kosten für den Krebsabstrich auch dann, wenn er der Abklärung von Symptomen oder der Verlaufskontrolle bei auffälligen Befunden dient.

Die Krebsliga empfiehlt den Frauen, regelmässig einen Krebsabstrich durchführen zu lassen und den Zeitraum zwischen den Krebsabstrichen mit der Ärztin zu besprechen.

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