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BrustkrebsFrüherkennungMedienmitteilung

Brustkrebs trifft viele Mütter: Die Krebsliga legt im Brustkrebsmonat den Fokus auf die «Krebsmamas»

17. September 2026

Mehr als 100 000 Frauen sind in der Schweiz von Brustkrebs betroffen. Viele von ihnen sind Mütter. Sie müssen trotz ihrer Erkrankung weiterfunktionieren. Im Brustkrebsmonat Oktober macht die Krebsliga dieses Spannungsfeld sichtbar und zeigt Unterstützungsangebote für Betroffene und ihre Familien auf. 

Die Anzahl der Brustkrebsbetroffenen steigt in der Schweiz stetig an. Aktuell erhalten jedes Jahr 6800 Frauen und 60 Männer die Diagnose. Damit ist Brustkrebs die häufigste Krebsdiagnose bei Frauen in der Schweiz. 89% der Frauen leben fünf Jahre nach der Diagnose noch: Das zeigt, dass Brustkrebs häufig gut behandelt werden kann. Doch nach der Diagnose ist für die betroffenen Familien nichts mehr wie zuvor. 

 

Brustkrebs (be)trifft viele Mütter 

Die Krebsliga schätzt, dass in der Schweiz aktuell rund 100 000 Frauen mit und nach der Diagnose Brustkrebs leben. Die meisten erkranken zwischen 50 und 75 Jahren, wobei die Diagnosen bei jüngeren Frauen zunehmen. Viele von ihnen sind Mütter. Und für die meisten von ihnen bedeutet die Situation ein grosser Spagat zwischen Erkrankung, Berufs- und Familienalltag. Die eigenen Bedürfnisse kommen häufig zu kurz und auch die Familie und der Freundeskreis sind gefordert. 

 

Vielschichtige Realitäten sichtbar machen 

Die Krebsliga macht anlässlich des Brustkrebsmonats Oktober die Realität dieser Menschen im Rahmen ihrer Kampagne sichtbar. In einem 60-sekündigen Film porträtiert sie drei Frauen, die zwischen Therapien, Erschöpfung und Familienleben jeden Tag ihr Bestes geben. «Der Brustkrebs stiehlt mir wertvolle Momente mit meinen Kindern», sagt Nadja aus der Deutschschweiz. Die Westschweizerin Céline wird kurz nach der Geburt ihrer Tochter Julie «plötzlich Patientin statt einfach Mama». Und Chloé aus dem Tessin zeigt, wie sie sich für ihre Kinder «immer wieder aufrappelt».  

 

Wo betroffene Familien Hilfe erhalten 

Damit Mütter wie Nadja, Céline und Chloé und auch alle anderen Betroffenen und ihr Umfeld ihren Weg mit Brustkrebs nicht allein gehen müssen, ist die Krebsliga für sie da: mit Informationen, Sozialberatung, Kursen und weiteren Angeboten; in allen Regionen der Schweiz. Betroffene und Angehörige finden in den 18 regionalen Krebsligen eine wichtige Anlaufstelle. Hier erhalten sie rechtliche, finanzielle, soziale oder psychoonkologische Beratung und Unterstützung. Am Telefon, per E-Mail oder im Chat und über WhatsApp können sie sich kostenlos, vertraulich und ohne Voranmeldung mit einer Fachperson des nationalen Beratungsdienstes KrebsInfo austauschen. Fundierte Informationen in einfacher Sprache erhalten sie auf der Webseite oder in den Broschüren der Krebsliga. Und über die Peerplattform können sie mit geschulten Betroffenen, sogenannten Peers, in Kontakt treten. 

Die Krebsliga berät, unterstützt und informiert Menschen mit Krebs und deren Angehörige. Sie setzt sich gezielt für Prävention und Früherkennung ein und fördert die unabhängige Krebsforschung. Als nationaler Verband besteht sie aus 18 kantonalen und regionalen Krebsligen sowie der Dachorganisation, der Krebsliga Schweiz. Sie ist vorwiegend durch Spenden finanziert.

 

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Betroffene, Angehörige, weitere Interessierte und Fachpersonen können den Dienst unter der Woche per Telefon, E-Mail, Chat oder WhatsApp von 10 Uhr bis 18 Uhr erreichen.

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