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KrebsligaMedienMedienmitteilungenKrebs hat viele Gesichter: Acht bewegende Perspektiven zwischen Mut, Hoffnung und Trauer

Krebs hat viele Gesichter: Acht bewegende Perspektiven zwischen Mut, Hoffnung und Trauer

Am 13. Zurich Film Festival präsentiert die Krebsliga Schweiz am 7. Oktober 2017 Kurzfilme zum Thema Krebs. In fünf Kurzspielfilmen, zwei Animationsfilmen und einem kurzen Dokumentarfilm zeigen Filmschaffende aus aller Welt, was das Leben mit Krebs bedeuten kann. Das Projekt wurde von der Krebsliga initiiert und begleitet.

Im Rahmen eines Projekts der Krebsliga Schweiz wurden fünf Kurzspielfilme, zwei Animationskurzfilme und ein kurzer Dokumentarfilm gedreht bzw. die Rechte daran erworben. Die Filme wurden von Filmemacherinnen und -machern aus der ganzen Welt eingereicht.

Die Regisseurinnen und Regisseure haben sich mit verschiedenen Aspekten der Krankheit auseinandergesetzt. Thematisiert werden zum Beispiel Ängste, die eine Krebsdiagnose auslöst: Angst, den Alltag nicht mehr bewältigen zu können, oder die Angst, die eigenen Eltern zu verlieren. Der Umgang mit Grenzerfahrungen wird von den Filmschaffenden ebenso aufgegriffen wie das Thema Abschied nehmen.

In den Filmen wird aber auch aufgezeigt, dass eine Krebserkrankung stets das gesamte soziale Umfeld betrifft. Anteilnahme und Mitgefühl von Angehörigen finden in unserer Gesellschaft oftmals zu wenig Beachtung. Im Schweizer Dokumentarfilm «SIE» sprechen zwei Männer, Rob und Gunther, ehrlich und ungeschönt über ihre Erfahrungen mit den Krebserkrankungen ihrer Partnerinnen und geben Einblick in eine schwere Zeit.

Mit dem Filmprogramm möchte die Krebsliga Verständnis und eine stärkere öffentliche Präsenz für die Situation von Krebsbetroffenen und ihren Angehörigen schaffen. Die Krebsliga informiert, begleitet und unterstützt Menschen während und nach der Diagnose Krebs und setzt sich dafür ein, dass deren Anliegen gesellschaftlich und politisch stärker Gehör finden.

Die kantonalen und regionalen Ligen helfen allen krebsbetroffenen Personen und ihren Angehörigen in der ganzen Schweiz durch individuelle Beratung und Unterstützung. Erreichbar sind die Fachberaterinnen vom Krebstelefon auch per Telefon, Email oder Chat.

Weitere Informationen:
Gerne geben wir Ihnen auf Anfrage eine Beschreibung der Filme. Die beiden Protagonisten aus dem Film «SIE» sowie die Regisseurin stehen für Interviews zur Verfügung. Kontakt: Nicole Bulliard, nicole.bulliard@krebsliga.ch, 031 389 91 57.


Medienkonferenz:
Die Medienkonferenz des 13. Zurich Film Festival findet am 14. September um 10 Uhr in Widder Hotel statt. Sie sind herzlich eingeladen. Anmelden können Sie sich via E-Mail an media@zff.com.


Kurzbeschreibung der Filme
In acht internationalen Kurzfilmen wird das Leben mit Krebs thematisiert. Flavio etwa unterzieht sich aus Solidarität zu seiner Frau ebenfalls einer Mammografie, mit einem überraschenden Ergebnis für beide. Ein türkisches Mädchen verliert völlig den Halt, als seine Mutter aus dem Krankenhaus zurückgehrt, scheinbar ohne Heilungserfolg. Im Traum kämpft Regina wiederholt gegen eine geheimnisvolle Bestie; schlussendlich gelingt es ihr, sie in die Flucht zu schlagen. Eine junge Frau will sich die Erkrankung ihres Partners nicht eingestehen und flüchtet sich in Träumereien. Im Dokumentarfilm «SIE» erzählen zwei Männer ungeschönt über die Erfahrungen während den Krebserkrankungen ihrer Partnerinnen. Béa sieht in der Verwandlung von der Raupe zum Schmetterling ein Symbol für ihr nahendes Lebensende. Ein starrköpfiger alter Mann und ein junges nervöses Mädchen müssen sich im Krankenhaus ein Zimmer teilen – eine Freundschaft entwickelt sich daraus. Und eine Mutter, die im Sterben liegt, löst sich nach und nach von ihren Lieben.

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