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KrebsligaMedienMedienmitteilungenAusweitung des Forschungsnetzwerks auf regionale Krankenhäuser

Ausweitung des Forschungsnetzwerks auf regionale Krankenhäuser

Die Krebsliga Schweiz fördert das Projekt «regionale Netzwerke» der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Klinische Krebsforschung (SAKK) mit 300 000 Franken, damit künftig auch Patientinnen und Patienten, die in regionalen Krankenhäusern behandelt werden, an klinischen Studien teilnehmen können.

Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Klinische Krebsforschung (SAKK) ist ein nationales Krebsforschungsnetzwerk, an dem sich alle Universitätsspitäler sowie viele Kantons- und Regionalspitäler beteiligen. Aktuell vereint die SAKK 20 Mitglieder.

In der Schweiz erkranken jedes Jahr ungefähr 40 000 Personen an Krebs. Allerdings machen nur etwa fünf Prozent der Patientinnen und Patienten bei klinischen Studien mit, in denen es oft um die Weiterentwicklung und Optimierung von Behandlungen geht. Das liegt teilweise auch daran, dass kleinere Spitäler oft nicht über die Infrastruktur und das Personal verfügen, um klinische Forschung zu betreiben.

Aus diesem Grund fördert die Krebsliga Schweiz die Initiative «regionale Netzwerke» der SAKK. Das Projekt will in den Jahren 2019 bis 2020 kleinere Krankenhäuser mit den bereits etablierten SAKK-Zentren in ihrer Region vernetzen. So werden etwa die Spitäler in Flawil, Rorschach, Grabs, Herisau, Linth, Wil und Wattwil mit dem Kantonsspital St. Gallen zusammenarbeiten – oder die Clinique de Genolier mit dem Centre Hospitalier Universitaire Vaudois in Lausanne.

Die Bildung von regionalen Netzwerken soll es ermöglichen, dass in Zukunft mehr Patientinnen und Patienten in klinische Studien einbezogen werden können. Die Krebsliga Schweiz verspricht sich davon aber auch eine grössere Zugangsgerechtigkeit: Im Sinne einer integrierten Versorgung können Krebsbetroffene – unabhängig vom Ort, an dem sie behandelt werden – an Studien teilnehmen und so dafür sorgen, dass auch weiterhin wichtige Fortschritte in der Behandlung von Krebserkrankungen erzielt werden können.