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Lungenkrebs (Bronchialkarzinom)

Jedes Jahr erkranken in der Schweiz rund 2600 Männer und rund 1700 Frauen an Lungenkrebs. Fast alle Neuerkrankten sind bei der Diagnose über 50-jährig.

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Die Lunge hat zwei Lungenflügel. Der rechte wird eingeteilt in einen oberen, mittleren und unteren Lungenlappen. Der linke, herzseitige Lungenflügel besteht aus einem oberen und unteren Lungenlappen. Blut- und Lymphgefässe durchziehen die Lunge. 

 

Luftröhre, Bronchien und Lungenbläschen sind ähnlich wie ein Baum aufgebaut, der sich vom Stamm aus über die grossen Äste bis in die kleinen Zweige aufteilt.

Einige Faktoren können das Krankheitsrisiko erhöhen:

  • Rauchen
  • Passivrauchen
  • Umweltschadstoffe

Bis heute sind leider keine Möglichkeiten zur Vorbeugung von Lungenkrebs bekannt.

Rauchen, Alkoholkonsum, Ernährung und Bewegung – das heisst der Lebensstil – lassen sich beeinflussen. Mit einer gesunden Lebensweise und dem Vermeiden bestimmter Risiken kann daher das Erkrankungsrisiko für einige Krebsarten gesenkt werden.

Einige Krebsarten können dank Früherkennungstests bereits diagnostiziert werden, bevor offensichtliche Symptome vorhanden sind. Dies ermöglicht eine frühzeitige Behandlung und kann häufig die Prognose verbessern.

Für Lungenkrebs gibt es zurzeit keinen zuverlässigen Test zur Früherkennung.

Lungenkrebs verursacht in frühen Stadien keine speziellen Beschwerden. Die Krankheit wird deshalb oft zufällig und erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt.

Symptome, die auf Lungenkrebs hinweisen können:

  • länger als vier Wochen andauernder Husten
  • bestehender Husten (Raucherhusten), der sich plötzlich verändert
  • Atemnot bei leichter Tätigkeit oder in Ruhe
  • Schmerzen im Brustkorb
  • Auswurf, mit oder ohne Blutspuren
  • Knochenschmerzen
  • unerklärliche Müdigkeit und allgemeine Schwäche
  • ungewollte Gewichtsabnahme und/oder Appetitlosigkeit
  • Fieber ohne klaren Grund

Um die Diagnose Lungenkrebs zu stellen, sind meistens mehrere Untersuchungen notwendig. Im Einzelfall werden nicht alle hier beschriebenen Untersuchungen durchgeführt: 

  • körperliche Untersuchung
  • Röntgen
  • Lungenspiegelung (Bronchoskopie) mit Gewebeentnahme
  • Computertomografie (CT)
  • Magnetresonanztomografie (MRT)
  • Positronen-Emissionscomputertomografie (PET-CT)

Die Behandlungsmöglichkeiten für Lungenkrebs sind Operation, medikamentöse Therapie und Strahlentherapie

Diese Behandlungen werden einzeln oder kombiniert angewandt. Werden sie kombiniert, kann das gleichzeitig oder nacheinander geschehen.

Eine erfolgreiche Behandlung mit dem Ziel der Heilung ist möglich, wenn das Lungenkarzinom vollständig entfernt oder durch Strahlen- oder/und Chemotherapie beseitigt werden kann. 


Ist die Krankheit fortgeschritten, das heisst, der Lungenkrebs hat sich bereits in beide Lungenflügel oder in andere Organe ausgebreitet, ist eine Heilung meist nicht mehr möglich. In diesen Fällen zielen palliative Behandlungen darauf ab, das Fortschreiten der Krankheit zu hemmen, Krankheitsbeschwerden zu lindern und die Lebensqualität zu erhalten.

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Inhalt aktualisiert: 03. Februar 2020