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Magenkrebs (Magenkarzinom)

Pro Jahr erkranken in der Schweiz etwa 850 Menschen an Magenkrebs, das sind rund 2% aller Krebserkrankungen. 63% der Betroffenen sind Männer, 37% Frauen. Magenkrebs kommt bei älteren Menschen öfter vor: rund 90% der Patienten sind zum Zeitpunkt der Diagnose 50 Jahre oder älter.

Der Magen
1. Ender der Speiseröhre 2. Magen mit Magenschleimhaut 3. Dünndarm 4. Magenausgang (Pylorus)

Magenkrebs (Magenkarzinom) kann in jedem Teil des Magens entstehen. Er entwickelt sich fast immer aus Zellen der Magenschleimhaut, die den Magen innen auskleidet.


Risikofaktoren

  • Eine Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori
  • Übermässiger Konsum von gepökeltem, geräuchertem Fleisch oder Fisch, von stark gesalzenen Nahrungsmitteln und Konservierungsstoffen.
  • Chronische Magenschleimhautentzündungen 
  • Ionisierende Strahlen (Röntgen- oder Gammastrahlung) 
  • Morbus Ménétrier (Vergrösserung der Schleimhautfalten im Magen)
  • Wenn bereits ein Familienmitglied ersten Grades (Eltern, Geschwister, Kinder) an Magenkrebs erkrankt ist
  • bestimmte genetische Veränderungen(z.B. familiäre adenomatöse Polypose, Peutz-Jeghers-Syndrom)


Symptome
 

  • Appetitlosigkeit, Völlegefühl, Übelkeit und Erbrechen
  • Schmerzen im Oberbauch
  • Schluckbeschwerden, Schmerzen während und nach dem Essen
  • ungewollte Gewichtsabnahme 
  • plötzlich auftretende Unverträglichkeit von bestimmten Nahrungsmitteln
  • Schwarzfärbung des Stuhls (Teerstuhl)Diese Beschwerden können auch von anderen Krankheiten ausgelöst werden. Wenn sie über längere Zeit anhalten, sollten sie ärztlich abgeklärt werden. 

 

Diagnose 

Zur Diagnose von Magenkrebs wird eine Gastroskopie durchgeführt. Bei dieser Untersuchung führt der Arzt einen Schlauch mit einer eingebauten Kamera in den Magen ein, um diesen genau zu betrachten und Gewebeproben zu entnehmen. 

Therapie

Die Behandlung von Magenkrebs wird individuell geplant. Ausschlaggebend für die Behandlung sind die Grösse, Art und Ausbreitung des Tumors sowie der allgemeine Gesundheitszustand der betroffenen Person.Die hauptsächlichen Behandlungsmethoden sind:

  • Endoskopische Mukosaresektion: Ist ein Magentumor auf die Magenschleimhaut (Mukosa) begrenzt, kann dieser oft während einer Endoskopie entfernt werden. 
  • Operation: teilweise oder vollständige Entfernung des Magens
  • medikamentöse Therapie (Chemotherapie, zielgerichtete Medikamente)
  • Strahlentherapie

Diese Therapien werden einzeln oder in Kombination angewandt.