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Jahresbericht Krebsliga Schweiz 2017

Krebsliga Aargau

60 Jahre Krebsliga Aargau im Zeichen der Verbundenheit

Mit bewegenden und fröhlichen Anlässen auf ein ernstes Thema aufmerksam machen: Das war das Ziel diverser Veranstaltungen im Jubiläumsjahr 2017. Unterstützt wurden die Jubiläumsaktionen von prominenten Aargauerinnen und Aargauern, Betroffenen, Aargauer Unternehmen und Privaten.

Es braucht die Krebsliga Aargau mehr denn je und ihr Ruf ist ausgezeichnet. Das sind die beiden wichtigsten Erkenntnisse aus dem Jubiläumsjahr 2017. Mit ganz unterschiedlichen Aktionen und vermehrter Präsenz in den Medien wurden die Aufgaben der Krebsliga Aargau einer breiten Bevölkerung nähergebracht. Um gehört zu werden, bedarf es vermehrt Aktionen, welche die Möglichkeit bieten, ein schwieriges und belastendes Thema auf sympathische Art zu vermarkten. Das ist uns als Charitypartner des «Argovia Fäscht» gelungen. Radio Argovia veranstaltet seit Jahren zum Auftakt der Festivalsaison ein Musik Open-Air mit internationalen Stars für 50 000 Besucher. Bereits im Vorfeld konnten wir unsere Arbeit mit gezielten Radiointerviews vorstellen und somit ein jüngeres Publikum erreichen. Aber auch die beiden Solidaritätsläufe für brustkrebsbetroffene Frauen und Männer in Baden und Aarau haben bleibende Eindrücke hinterlassen. Dank der Unterstützung der Hirslanden Klinik Aarau und der Gewerbetreibenden in Baden und Aarau nahmen insgesamt 400 Personen am Anlass «Pink Light» teil.

Als Dienstleister im Non-Profit- Sektor wird es zunehmend wichtiger, den Bekanntheitsgrad auszubauen, um Spenden generieren zu können. Die Krebsliga Aargau finanziert sich zu fast 90 Prozent aus Spenden und Legaten und das in einem Umfeld, welches zusehends auch von ausländischen NPOs bearbeitet wird. Eine der wahrscheinlich grössten Herausforderungen der nächsten Jahre wird die Mittelbeschaffung sein. Die kantonalen Ligen, aber auch der Dachverband müssen sich neue und innovative Mittelbeschaffungsmöglichkeiten einfallen lassen.

Der Aufwand, Spenderinnen und Spender über eine lange Zeit behalten zu können, nimmt zu. Geldgeber möchten wissen, für was sie spenden, und sie wollen über die Dienstleistungen, die mit ihrem Geld angeboten werden, informiert sein. Es muss ein Dialog mit Spendern entstehen und gepflegt werden. Nur so wird es möglich, dass der Spender auch über die Organisation spricht, die er unterstützt, und als Multiplikator wirken kann. Ich freue mich auf interessante Begegnungen und immer wieder neue Herausforderungen im Dienste krebsbetroffener Menschen.

Christine Honegger, Geschäftsführerin