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KrebsligaÜber KrebsKrebsarten von A bis ZDumpingsyndrom: was tun?

Dumpingsyndrom: was tun?

Vielleicht leiden Sie nach der Operation an einem sogenannten Dumping-Syndrom. Das Dumping-Syndrom kommt daher, dass der Essensbrei schneller durch Ihren Magen wandert als früher. Das kann zu unterschiedlichen Beschwerden führen. Besprechen Sie Ihre Beschwerden in jedem Fall mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Frühdumping-Syndrom

Der Essensbrei wandert schnell durch Ihren Magen und sammelt sich im Dünndarm. Ihr Körper muss den Essensbrei im Dünndarm nun flüssiger machen. Dafür schickt Ihr Körper Wasser in den Dünndarm.

Allerdings fehlt dem Körper dieses Wasser dann im Blutkreislauf und in den Organen. Ihr Blutdruck sinkt deshalb ab. Ihnen kann schwindelig oder schlecht werden.

Wenn viel Essensbrei im Dünndarm ist, kann das den Dünndarm dehnen. Das kann Ihnen starke Schmerzen im Bauch bereiten.

Diese Probleme kommen etwa 15 bis 30 Minuten nach dem Essen.

  • Essen Sie sechs- bis achtmal über den Tag verteilt kleine Mahlzeiten.
  • Essen Sie keine salzigen Snacks (Chips, Salznüsse) und stark gezuckerte Speisen (Sorbet, gezuckerte Getränke, Caramel).
  • Legen Sie sich nach dem Essen für eine halbe Stunde hin oder essen Sie im Liegen.
  • Trinken Sie 20 Minuten vor oder nach dem Essen. Aber trinken Sie nicht zum Essen.
  • Essen Sie langsam und kauen Sie gut.

Spätdumping-Syndrom

Mit dem Essensbrei kommt manchmal viel Zucker unverdaut in den Dünndarm. Das kann in Ihrem Körper eine Kettenreaktion auslösen:

Der Zucker kommt in den Blutkreislauf. Der Blutzuckerspiegel steigt sehr schnell an. Ihr Körper reagiert darauf, indem er sehr viel Insulin ausschüttet. Insulin baut den Zucker schnell wieder ab.

Manchmal schüttet Ihr Körper zu viel Insulin aus. Dann wird der ganze Zucker im Blut abgebaut. Das kann zu einer Unterzuckerung führen. Sie beginnen zu zittern und zu schwitzen, Ihnen wird schwindelig und schlecht.

  • Sie können das machen, was auch gegen das Frühdumping-Syndrom hilft.
  • Essen Sie ausserdem stärkehaltige Nahrungsmittel immer mit eiweiss- und fetthaltigen Speisen sowie Salat und Gemüse. Stärkehaltige Nahrungsmittel sind Brei, Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln, Polenta.
Aktualisiert im Mai 2022
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