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KrebsligaÜber KrebsKrebsarten von A bis ZWas tun bei Nebenwirkungen?

Was tun bei Nebenwirkungen?

Die Behandlungen können Nebenwirkungen haben. Ein enger Austausch mit dem Behandlungsteam ist wichtig. So können die Nebenwirkungen individuell behandelt werden. Das kann mit Medikamenten, unterstützenden Massnahmen oder Anpassungen im Behandlungsplan sein.

Operation, medikamentöse Therapien und Strahlentherapie können auch Nebenwirkungen verursachen. Ob, in welcher Form und wie stark Nebenwirkungen auftreten, ist von Person zu Person unterschiedlich. 

Ihr Behandlungsteam informiert Sie über mögliche Nebenwirkungen. Sie bekommen vor der Therapie Medikamente gegen diese Nebenwirkungen. Diese Medikamente helfen Ihnen, dass Sie keine oder weniger Nebenwirkungen bekommen. Nehmen Sie diese nach Verordnung ein. 

Wichtig zu wissen!

  • Informieren Sie Ihr Behandlungsteam, wenn Sie Beschwerden haben.
  • Fragen Sie, welche Beschwerden Sie sofort und bei welcher Person melden müssen.
  • Sie müssen Beschwerden und Nebenwirkungen nicht ertragen. Die meisten können behandelt oder vorgebeugt werden.
  • Informieren Sie Ihr Behandlungsteam über selbst gewählte Medikamente.

Was tun bei Schmerzen?

Nehmen Sie Ihre Schmerzen ernst. Sie müssen die Schmerzen nicht aushalten. Denn Schmerzen sind kräfteraubend und sehr belastend.

Medikamente sind nur eine von vielen Möglichkeiten, Schmerzen zu behandeln. Andere Möglichkeiten sind:

  • Komplementärmedizin (zum Beispiel Akupunktur, TCM, Naturheilkunde),
  • Physiotherapie,
  • körperliche Aktivität (Sport und Bewegung),
  • Entspannungsübungen (zum Beispiel Meditation, autogenes Training),
  • Strahlentherapie,
  • Psychotherapie.

Wenn Sie Ihre Schmerzen frühzeitig behandeln lassen, können sie meistens gelindert werden. Besprechen Sie Schmerzen deshalb immer mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. 

In der Broschüre «Schmerzen bei Krebs und ihre Behandlung» finden Sie ausführliche Informationen zum Thema.

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Um Schmerzen zu lindern, gibt es verschiedene Möglichkeiten (Quelle: Krebsliga Schweiz).

Was tun bei einem Lymphödem?

Das Lymphödem tritt meist als Folge von entfernten Lymphknoten auf. Betroffene mit einem Lymphödem werden meistens mit einer Kombination der sogenannten manuellen Lymphdrainage und der Kompressionstherapie behandelt. Die manuelle Lymphdrainage ist eine Massageform, welche die Lymphgefässe anregt. Im Anschluss an die Lymphdrainage bekommen Sie Kompressionsbandagen. Das unterstützt den Lymphabfluss und verhindert, dass sich erneut Flüssigkeit im Gewebe ansammelt.

Tägliche Bewegung hilft vielen Betroffenen, den Lymphabfluss zu fördern.

Mehr dazu lesen Sie in der Broschüre «Das Lymphödem nach Krebs»

Was tun bei Fatigue?

Fatigue ist eine anhaltende, schwer zu überwindende und belastende Müdigkeit. Sie hinterlässt ein Gefühl von emotionaler, geistiger und körperlicher Erschöpfung. Betroffene fühlen sich auch nach ausreichend Schlaf, Ruhe- und Erholungspausen erschöpft. In der Regel ist Fatigue eine vorübergehende Nebenwirkung. Sprechen Sie mit Ihrem Behandlungsteam, wenn Sie die Fatigue nach Behandlungsende noch spüren.

Welche Beschwerden habe ich und was kann helfen?

Symptome einer Fatigue können sein:

  • Anhaltende Müdigkeit, Blässe
  • Kurzatmigkeit oder Herzklopfen schon bei geringer körperlicher Anstrengung
  • Schwindel, Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen
  • Lust- und Appetitlosigkeit

Was kann Ihnen helfen?

  • Nutzen Sie die Tageszeit mit der meisten Energie für Sachen, die Ihnen wichtig sind.
  • Essen Sie, was Ihnen schmeckt, und trinken Sie etwa 1,5 Liter Wasser pro Tag.
  • Versuchen Sie körperlich aktiv zu bleiben. Schon ein kurzer Spaziergang wirkt sich positiv auf Stoffwechsel, Kreislauf und Geist aus. 

Mehr über Fatigue und was Sie dagegen tun können, finden Sie in den Krebsliga-Broschüren «Fatigue bei Krebs», «Körperliche Aktivität bei Krebs» und der Website «Fatigue».

Was tun bei Hautreaktionen?

Während einer medikamentösen Therapie kann es zu verschiedenen Hautveränderungen wie verfärbte Haut, Hautausschlag, Juckreiz, entzündete Haut, Blasenbildung sowie zu Rissen an den Händen und Füssen kommen.

So schützen Sie Ihre Haut

  • Vermeiden Sie Berührungen mit Klebstoffen von Pflaster oder Leim.
  • Meiden Sie starke Putzmittel, alkoholhaltige Kosmetika wie Parfüms oder Aftershaves.
  • Nehmen Sie eine lauwarme Dusche anstelle eines heissen Bades.
  • Vermeiden Sie intensives Waschen unter der Dusche.
  • Bleiben Sie im Schatten. Gehen Sie, wenn möglich, nicht direkt in die Sonne.
  • Achten Sie darauf, dass Sie keine Druckstellen an Händen und Füssen bekommen.
  • Pflegen Sie Ihre Haut mit feuchtigkeitsspendenden und leicht fettenden Hautpflegeprodukten.

Das Pflegepersonal gibt Ihnen Tipps, was Sie bei den verschiedenen Hautreaktionen tun können. Teilen Sie Hautveränderungen dem Behandlungsteam mit.

Aktualisiert im März 2024
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