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Risikofaktoren am Arbeitsplatz

Viele Menschen kommen bei der Arbeit mit Stoffen oder Situationen in Kontakt, die Krebs verursachen. Oft wissen sie nicht, welche das sind. Welche Stoffe am Arbeitsplatz erhöhen das Risiko für Krebs? Wie schütze ich mich davor? Lesen Sie hier mehr darüber.

Warum ist das wichtig zu wissen?

Krebs ist eine häufige Berufskrankheit. Er macht, dass Menschen arbeitsunfähig werden oder früh sterben.

Verschiedene Faktoren erhöhen das Krebsrisiko: Das Alter, die Lebensweise und bestimmte Gene. Zur Lebensweise zählen Ernährung, Bewegung sowie der Konsum von Tabak oder Alkohol. Auch äussere Einflüsse erhöhen das Krebsrisiko. Dazu gehören gefährliche Stoffe, Strahlung und Rauch.

Krebserregende Stoffe heissen in der Fachsprache Karzinogene.

Eine Umfrage in Europa zeigt:

  • Fast jede zweite Person kommt während der Arbeitswoche mit mindestens einem krebserregenden Stoff in Kontakt.
  • Krebs wegen der Arbeit verursacht fast die Hälfte aller Todesfälle, die auf die Arbeit zurückzuführen sind.

In der Schweiz kümmert sich die Unfallversicherung Suva um Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz. Sie berichtet: Jedes Jahr erkranken über 150 Menschen wegen der Arbeit an Krebs.

Welche krebserregenden Stoffe gibt es am Arbeitsplatz?

Diese krebserregenden Stoffe kommen häufig am Arbeitsplatz vor:

  • Asbest,
  • Abgase von Diesel-Motoren,
  • Formaldehyd,
  • Metalle wie Chrom, Nickel oder Cadmium,
  • Radon,
  • Pestizide wie Glyphosat,
  • UV-Strahlen,
  • Rauchen und Passivrauchen.

Viele Menschen kommen mit diesen Stoffen bei der Arbeit in Berührung. Beispielsweise im Baugewerbe, in der Industrie, in der Landwirtschaft, im Transportwesen, im Gesundheitswesen und im Sozialwesen.

Viele Berufstätige haben regelmässig Kontakt mit mehreren krebserregenden Stoffen gleichzeitig.

Was machen krebserregende Stoffe mit meiner Gesundheit?

Arbeiten Sie oft mit krebserregenden Stoffen? Dann haben Sie ein höheres Risiko für bestimmte Krebsarten. Dazu gehören Hautkrebs, Lungenkrebs, Brustfellkrebs, Krebs in der Nase, Kehlkopfkrebs, Leberkrebs, Brustkrebs, Krebs in der Gebärmutter, Nierenkrebs oder Blasenkrebs.

Krebserregende Stoffe erhöhen auch das Risiko für andere Krankheiten. Zum Beispiel:

  • Krankheiten der Atemwege wie Lungenfibrose und COPD
  • Herz-Kreislauf-Krankheiten
  • Gereizte oder entzündete Haut
  • Allergien
  • Probleme mit Muskeln und Knochen

Sie erhöhen zudem das Risiko für Unfälle und Verletzungen.

Wie schütze ich mich vor Risiken am Arbeitsplatz?

Als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer:

  • Informieren Sie sich über die Gefahren an Ihrem Arbeitsplatz.
  • Bitten Sie Ihre Arbeitgeberin oder Ihren Arbeitgeber um passende Schutzmassnahmen.
  • Halten Sie sich an die Gesundheits-Vorschriften.
  • Halten Sie sich an die Sicherheits-Vorschriften.
  • Melden Sie alle Gefahren.

Als Arbeitgeberin oder Arbeitgeber halten Sie diese Reihenfolge ein:

  • Beseitigen Sie Gefahren und Risiken.
  • Wählen Sie die sicherste Lösung.
  • Installieren Sie technische Hilfsmittel. Verhindern Sie Rauchentwicklung. Lüften Sie Räume regelmässig. Montieren Sie Sicherheitsbarrieren.
  • Ändern Sie Arbeitsabläufe. Sorgen Sie zum Beispiel dafür, dass Angestellte seltener und kürzer mit krebserregenden Stoffen in Kontakt kommen.
  • Stellen Sie persönliche Schutzausrüstung bereit. Dazu gehören Masken, Handschuhe und Spezialkleidung. Stellen Sie sicher, dass die Arbeitnehmenden ihre Schutzausrüstung tragen.

Aktualisiert im Februar 2026

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