In der Schweiz steigt die Anzahl der Cancer Survivor. Sie brauchen am Ende ihrer Therapie Begleitung, die heute meist fehlt. Die Krebsliga setzt sich dafür ein, dass Cancer Survivor eine koordinierte und wirksame Krebsnachsorge erhalten.
In der Schweiz steigt die Anzahl der Cancer Survivor. Sie brauchen am Ende ihrer Therapie Begleitung, die heute meist fehlt. Die Krebsliga setzt sich dafür ein, dass Cancer Survivor eine koordinierte und wirksame Krebsnachsorge erhalten.
Cancer Survivors sind Menschen, die mit und nach einer Krebsdiagnose leben. In der Schweiz hat sich ihre Anzahl in den letzten 20 Jahren verdoppelt. Mittlerweile leben hierzulande rund eine halbe Million Cancer Survivors. Damit hat sich Krebs hat sich von einer lebensbegrenzenden, unheilbaren Krankheit zu einer lebensverändernden, chronischen Erkrankung entwickelt.
Viele Betroffene sind nach Abschluss der Akuttherapie nicht wieder «gesund». Sie kämpfen auch Jahre später noch mit körperlichen Folgen, psychischen Belastungen, sozialen und beruflichen Herausforderungen sowie existenziellen Fragen. Dazu kommt die Sorge vor einem Rückfall oder einer weiteren Krebserkrankung. Der Unterstützungsbedarf ist sehr unterschiedlich: Manche kommen mit wenig Begleitung zurecht, andere brauchen über Jahre eine eng koordinierte, interprofessionelle Versorgung.
Die Hälfte der Betroffenen ist berufstätig und die Mehrheit der Cancer Survivors hat nach Abschluss der Therapie keinen erhöhten Unterstützungsbedarf. Ein Viertel aber ist auf eine längere Rehabilitation angewiesen, während rund fünf Prozent einen sehr komplexen Rehabilitationsbedarf haben. Die Bedürfnisse der Betroffenen variieren folglich stark. In der Schweiz sind viele von ihnen auf sich allein gestellt.
Die Krebsliga schliesst diese Versorgungslücken und setzt sich dafür ein, dass Cancer Survivors nach der Therapie schweizweit koordinierte, qualitätsgesicherte Screenings und Betroffene mit erhöhtem Unterstützungsbedarf einen Survivorship Care Plan erhalten, der die nötige Betreuung beinhaltet.

Betroffene, Angehörige, weitere Interessierte und Fachpersonen können den Dienst unter der Woche per Telefon, E-Mail, Chat oder WhatsApp von 10 Uhr bis 18 Uhr erreichen.
