Im Juni steigen in der Regel nicht nur die Temperaturen, sondern auch die Sonnenstunden. Daten von Meteo Schweiz zeigen, dass heute in den meisten Gebieten der Schweiz mehr Sonnenstunden gemessen werden als in den letzten Jahrzehnten. Mehr Sonnenstunden bedeuten, dass UV-Strahlung während längerer Zeit ungehindert die Erdoberfläche erreicht. Umso wichtiger ist es, unsere Haut wirksam vor UV-Strahlen zu schützen.
UV-Schäden der Haut summieren sich über die Jahre und können nicht rückgängig gemacht werden. In der Schweiz ist die Hautkrebsrate höher als in vielen anderen Ländern. Jedes Jahr erhalten 1900 Männer und 1600 Frauen die Diagnose schwarzer Hautkrebs (Melanom), insgesamt also 3500 Menschen in der Schweiz. «Das Thema Sonnenschutz ist wichtig: Wer seine Haut richtig schützt, kann sein Hautkrebsrisiko senken», sagt Joëlle Jufer, Präventionsspezialistin bei der Krebsliga Schweiz.
Wie lässt sich die Sonne geniessen und gleichzeitig die Haut schützen? Am besten sucht man zwischen 11 und 15 Uhr, wenn die UV-Strahlung am stärksten ist, den Schatten auf. Denn Schatten ist der beste Sonnenschutz. An zweiter Stelle folgt Kleidung. «Mit Kleidern bedeckte Körperstellen bleiben den ganzen Tag über konstant geschützt. Guten Schutz bieten ein T-Shirt, das die Schultern bedeckt, ein Hut mit breiter Krempe, der Stirn, Nase, Ohren und Nacken schützt sowie eine Sonnenbrille. Für Kleinkinder empfehlen wir UV-Schutzkleidung», erklärt Joëlle Jufer. Bei Sonnencreme gilt: Ergänzend auf unbedeckten Körperstellen grosszügig auftragen und ein Produkt mit mindestens Lichtschutzfaktor (LSF) 30 und UVA-Zeichen verwenden.
Die wichtigsten Sonnenschutztipps Mit diesen drei Tipps schützen Sie sich am wirkungsvollsten:
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