Chatbots können hilfreich sein, aber sie ersetzen keine ärztliche Beratung. Gerade bei Krebs ist ein kritischer Umgang mit KI-Antworten wichtig. Besprechen Sie sämtliche Anliegen und Unsicherheiten bezüglich Symptomen, Diagnosen, Untersuchungen, Befunde und Behandlungen mit Ihrer Onkologin/Ihrem Onkologen. Sie/er wird Ihnen helfen, Ihre Krebserkrankung und die Therapieoptionen besser zu verstehen und fundierte Entscheidungen zu treffen. Wenn ein Chatbot Ihnen Angst macht, Ihnen rät, eine laufende Therapie abzubrechen, oder behauptet, es gebe eine richtige Lösung für alle, dann sollten Sie misstrauisch werden und medizinischen Rat einholen.
Was Chatbots gut können:
- Allgemeine Informationen erklären, z.B. was Fachbegriffe bedeuten, wie Therapien funktionieren oder welche Nebenwirkungen häufig sind.
- Beim Vorbereiten helfen, z.B. Fragen für das Arztgespräch formulieren oder Informationen aus Arztberichten verständlicher machen.
Wo Vorsicht geboten ist
- Keine individuelle Diagnose oder Therapieentscheidung: Ein Chatbot kennt Ihre genaue Krankengeschichte, Laborwerte, Bildgebung und Begleiterkrankungen nicht.
- Informationen können unvollständig oder veraltet sein: Medizinisches Wissen entwickelt sich schnell und ist komplex
- Gefahr von Verallgemeinerungen: Was bei einer bestimmten Krebsart oft hilft, muss für Sie nicht sinnvoll oder kann sogar riskant sein.
- Nicht jede Quelle ist seriös
Manche Chatbots oder KI-Antworten klingen überzeugend, sind aber fachlich falsch.
Woran erkenne ich verlässliche Informationen?
- Sie sind zurückhaltend formuliert («kann», «häufig», «abhängig von…», statt absolute Aussagen oder Versprechen).
- Es wird klar gesagt, dass Ärztinnen/Ärzte einbezogen werden müssen.
- Es werden keine Wunderheilungen, Geheimtipps oder pauschalen Warnungen vor der Schulmedizin verbreitet.
- Aussagen lassen sich mit seriösen Quellen (Krebsinformationsdienste, Leitlinien, Fachgesellschaften) abgleichen.
Dieser Text wurde mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz erstellt.