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Krebsmedaille

Die Krebsliga Schweiz verleiht die Krebsmedaille zur Würdigung hervorragender Verdienste auf dem Gebiet der Prävention, der Früherkennung sowie der Bekämpfung der Krebskrankheiten und ihrer Folgen.

Alt-Bundesrätin Ruth Dreifuss erhält die Krebsmedaille von Gilbert Zulian (2019).

Die Krebsmedaille wurde 1991 vom Bildhauer und Eisenplastiker Bernhard Luginbühl entworfen. Der Künstler aus dem Emmental wählte als Anerkennungs-Symbol einen besiegten, zerschellenden Krebs, der hier eine Krankheit symbolisiert. In den Worten des Künstlers: «Ich erinnere mich, es war meine damalige künstlerische Umsetzung der Idee, dass sich eine schreckliche Krankheit auflösen, zum Nichts hin entwickeln möge.»

Die Krebsmedaille 2025 geht an Rosmarie Pfau und Tobias Lehmann

Tobias Lehmann

Übergabe Krebsmedaille 2025 an Tobias Lehmann mit Christoph Kurze

Im Herbst 2009, während seiner eigenen Chemotherapie, entschied sich Tobias Lehmann, sich nicht zurückzuziehen. Stattdessen wollte er anderen Krebsbetroffenen Mut machen. So entstand im April 2010 «Stars for Life» – damals noch ohne Sponsoren und ohne klares Konzept, aber mit viel Herz und Energie. Seither wurden mit «Stars for Life» bis heute über 400 000 Franken zugunsten Krebsbetroffener gesammelt, dazu kamen viele Sachspenden.

Tobias Lehmann hat aus einer persönlichen Betroffenheit eine Bewegung geschaffen, die weit über den Sport hinaus Hoffnung gibt. Dank ihm erleben Betroffene echte Solidarität, Gemeinschaft und Stärke.

Rosmarie Pfau

Übergabe Krebsmedaille 2025 an Rosmarie Pfau mit Mirjam Lämmle und Georg Stüssi

Rosmarie Pfau gibt Lymphombetroffenen in der Schweiz eine Stimme. Seit bald 25 Jahren engagiert sie sich für eine stärkere Vertretung von Patient:innen im Gesundheitssystem und in der Forschung. Die Gründerin und Präsidentin von Lymphome.ch Patientennetz Schweiz setzt sich mit Empathie, Beharrlichkeit und Weitsicht für Menschen mit Krebs ein. Sie schenkt unzähligen Menschen Wissen, Hoffnung und Zuversicht– und gilt als die Stimme der Lymphombetroffenen in der Schweiz.

Rosmarie Pfau erhielt 1999 selbst die Lymphom-Diagnose. Aus dieser persönlichen Erfahrung heraus gründete sie 2001 in Basel die erste Gesprächsgruppe für Lymphombetroffene und Angehörige aus der 2005 der Verein Lymphome.ch entstand, der heute eine zentrale Anlauf- und Informationsstelle für Betroffene und Angehörige ist. 

«Es war ein Weg, den ich weder geplant noch gesucht habe, der sich aber aus einem tiefen inneren Bedürfnis entwickelte, die Krankheit besser zu verstehen und mein Wissen weiterzugeben, meine Erfahrungen mit anderen Lymphompatient:innen zu teilen und ihnen eine Stimme zu geben», sagte Rosmarie Pfau bei der Übergabe. 

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Betroffene, Angehörige, weitere Interessierte und Fachpersonen können den Dienst unter der Woche per Telefon, E-Mail, Chat oder WhatsApp von 10 Uhr bis 18 Uhr erreichen.

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